Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Beteiligung an einem Start-Up Unternehmen

14.09.2009 23:17 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


Ich möchte mich an einem Start-Up Unternehmen beteiligen. Es geht um Vertrieb von Versicherungs und Finanzdienstleistungen, nach dem Prinzip von AWD, MLP oder ähnliches, jedoch mit völlig unabhängigen Produkten.
Ich erwerbe 10% des Unternehmens, einer noch GmbH i.Gr.
Es ist eine aktive Beteiligung, d.h. ich würde jährlich an einem (falls vorhandener) Gewinnausschüttung partizipieren, und auch im Falle einer Veräußerung des Unternehmens, 10% vom Ertrag erhalten.
Von jeglichen Beteiligungen an Verlusten und sonstigen Verpflichtungen bin ich völlig freigestellt.
Frage:
Vertragsgestaltung, auf was muss ich besonders bei den Verträgen achten, ich bin zwar schon geschäftserfahren, jedoch habe ich mich noch nie an einer Unternehmen beteiligt.
19.09.2009 | 02:06

Antwort

von


(94)
Stettiner Str. 106
40595 Düsseldorf
Tel: 0176-43025411
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

ich gehe davon aus, dass Sie sich an der GmbH mit einem Anteil von10% als Gesellschafter beteiligen wollen.
Dabei wäre vorab zu klären, ob es sich um eine "stille" Beteiligung ohne Mitsprache- und Kontrollrechte handeln soll oder ob Sie aktiv die Geschicke der GmbH beeinflussen wollen.

Verluste der Gesellschaftt tragen Gesellschafte in der Höhe ihrer Einlage, eine Verlustbeteiligung kann für den stillen Gesellschafter jedoch im Geselschaftvertrag ausgeschlossen werden.

Gesellschafter einer GmbH haften nur in Ausnahmefällen mit ihrem Privatvermögen für die Verbindlichkeiten der GmbH, z.B. bei erkennbarer Unterkapitalisierung, d.h.wenn die finanzielle Ausstattung der GmbH offensichtlich nicht ausreichend ist.

Haftungsrisiken bestehen ansonsten im wesentlichen in der Gründungsphase vom notariellen Abschluss des Gründungsvertrages bis zur Eintragung im Handelsregister, da die Haftungsbeschränkung auf das Gesellschaftsvermögen erst mit der Eintragung eintritt. Beachten sollten Sie, dass bei Aufgabe der Eintragung, wenn also das Ziel der Eintragung nicht mehr ernsthaft verfolgt wird, alle Gründer möglichen Gläubigern gegenüber als Gesamtschuldener und nicht lediglich anteilig nach dem Maß ihrer Gründungsbeteiligung haften.

Klar definiert sollte sollte die Ertragsberechnung und -Beteiligung sein, Nachweise, Einsichtsrechte, Fälligkeit, ebenso sollten Sie für sich verständlich formulieren lassen, wie zu verfahren ist, wenn Sie Ihre Beteiligung aufgeben wollen.

In jedem Fall sollten Sie den für die Beteiligung notwendigen notariellen Gesellschaftervertrag von einem Rechtsanwalt für Gesellschaftsrecht vor Ort prüfen lassen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen im Rahmen des auf dieser Plattform möglichen eine erste Einschätzung geben.

Mit freundlichem Gruss
Lausch
- Rechtsanwältin -


ANTWORT VON

(94)

Stettiner Str. 106
40595 Düsseldorf
Tel: 0176-43025411
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Familienrecht, Sozialrecht, Verkehrsrecht, Vertragsrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 80259 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Herzlichen Dank für die ausführliche Antwort! So stelle ich mir anwaltliche Beratung vor. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Freundlich, schnell, kompetent und entgegenkommend. Frau Türk ist absolut empfehlenswert! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr geehrter Herr Klein. Vielen Dann für Ihre ausführliche Antwort, das hat mir sehr weitergeholfen. ...
FRAGESTELLER