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Beteiligung am Unternehmen

13.12.2012 11:04 |
Preis: ***,00 € |

Gesellschaftsrecht


Komplizierter Fallbeispiel, aber einfache Frage: Welche Konstrukte sind am geeignesten um eine Person am Gewinn/Verlust eines Projekts zu beteiligen?

Fall: Person A ist alleiniger Gesellschafter-Geschäftsführer einer UG. Die UG betreibt unterschiedliche Projekte. Person A möchte mit Person B ein Projekt aufsetzen. Für das Projekt sollen sowohl Kosten als auch Gewinn 50-50% aufteilet werden, ähnlich wie (ich glaube) bei einer GbR - aber NUR dieses Projekt welches gemeinsam betrieben wird. Die Projekte, meist Webseiten, Mobile Apps etc. sollen möglichst von der Gesellschaft die Person A betreibt geführt werden, um so eine gewisse Sicherheit der Haftungsbeschränkung zu haben. Verkauf von Anteilen ist keine Option, da so entweder nicht 50-50 Beteiligung am Gewinn erreicht werden kann bzw. wenn doch, bezieht sich die Beteiligung auf den Gewinn aller Projekte. Stiller Gesellschafter ist wohl das selbe(?) Lizenzverträge sind prinzipiell kündbar und bieten keine ausreichende Sicherheit für Person B, da er so irgendwan u.U. am Gewinn nicht mehr partizipiert. Kann man da andere Vereinbarungen, Verträge etc. vereinbaren, die die Beteiligung von Person B am Gewinn/Verlust lediglich über dieses Projekt regeln? Oder ist sogar nur die Gründung einer gesonderten UG die einzige Option um dies zu regeln?

Vielen Dank,
ein Ratsuchender

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts beantworten möchte:

Ich sehe im Wesentlichen zwei Wege:
1. Sie gründen eine Kommanditgesellschaft mit der UG als Komplementär und Partner B als Kommanditist. In diese Gesellschaft haftet dann nur die UG voll, wohingegen Partner B nur in Höhe seiner Einlagen haftet. Zudem kann man im Gesellschaftsvertrag klare Regeln über Gewinnverteilung und Auseinandersetzung niederschreiben, so dass auch dem Sicherheitsbedürfnis des Partner B genüge getan wäre.

2. Sie gründen eine gemeinsame UG.

Bitte beachten Sie, dass bei dieser Problematik insbesondere auch steuerliche Aspekte berücksichtigt werden sollten.
Hinsichtlich der gesellschaftsrechtichen Fragestellung bedarf es ebenfalls konkreter Informationen über die Umstände des gemeinsamen um eine wohlbegründete Einschätzung geben zu können.

Ich hoffe, meine Antwort hat Ihnen weitergeholfen.

Mit freundlichen Grüßen

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