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Betäubungsmittel aus der Schweiz bestellt, kann man meine Bestellung nachweisen?

06.05.2011 08:09 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


16:30

Guten Tag,
heute erhielt ich Post vom Zollamt in Frankfurt. Dieses hat eine von mir im Internet bestellte Sendung, bestehend aus 60 Tabletten Valium Diazepam abgefangen. Es wurde nun laut Angabe ein Strafverfahren gegen mich eingeleitet wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittel- und Abgabegesetztes.

Zudem ist eine Anhörungsbogen des Zollamts enthalten, in dem ich diverse Dinge anzukreuzen hätte, z.B. ob ich über den Inhalt der Sendung Bescheid wusste, oder darüber, dsss dies strafbar sei etc.

Ich hatte diese Tabletten für den Eigengebrauch bestellt um meine Phobie bei einer langwierigen Zahnarztbehandlung zu unterdrücken. Natürlich bin ich jetzt in Angst darüber, welche Folgen dies für mich haben kann.

Ich bin nicht vorbestraft und niemals in irgendeiner Form polizeilich bekannt geworden.

Der Versand erfolgte von der Schweiz aus , wohl über Thailand und neutral verpackt.

Kann mir nachgewiesen werden, dass ich diese Ware bestellt habe? Welche Mittel werden da wohl zur Beweiserlangung eingesetzt? Ich hatte die Ware per Überweisung vor 3 Monaten bezahlt.
Wird man da meine Bankbewegungen prüfen?

Welchen Sinn macht es Ihrer Ansicht nach zu leugnen bzw ist es sinnvoller zu gestehen?

Nachdem ich 4 Wochen nach Bestellung mal beim Shop nachgehakt hatte, wurde mir gesagt, dass die Ware nun ein 2. Mal raus geschickt worden sei. Muss ich hier u.U. mit einem zweiten Verfahren rechnen? Das hatte ich ja nicht nochmal bestellt oder bezahlt.

Mit welcher Strafe muss ich hier überhaupt rechnen. Ich habe große Sorge, dass ich mit einer Freiheitsstrafe zu rechnen habe oder können Sie mir diese nehmen?

Vielen Dank im Voraus

06.05.2011 | 08:46

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

je nach Konzentration des Wirkstoffs und der genauen Zusammensetzung nach Anlage III BtMG fällt die Einfuhr unter § 29 BtMG oder § 95 AMG .

Ein vorsätzlicher Verstoß gegen § 95 AMG wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Ein vorsätzlicher Verstoß gegen § 29 BtMG wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Wenn Sie noch nicht vorbestraft sind, ist eine Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe allerdings eher unwahrscheinlich.

Grundsätzlich gilt jedoch: ohne Einsicht in die Ermittlungsakte sollte keine Stellungnahme gegenüber den Ermittlungsbehörden erfolgen.
Ich rate Ihnen daher zur Sache nicht auszusagen und einen Rechtsanwalt Ihrer Wahl mit Ihrer Verteidigung zu beauftragen. Dieser kann dann Akteneinsicht nehmen und beurteilen, welche Beweise für Ihre Bestellung der Ermittlungsbehörde vorliegen und wie darauf angemessen reagiert werden kann um gegebenenfalls eine Einstellung des Verfahrens zu erreichen. Gerne steht Ihnen unsere Kanzlei dazu zur Verfügung, wobei die von Ihnen hier gezahlte Erstberatungsgebühr angerechnet wird. Auch eine größere örtliche Entfernung steht einer Mandatsübernahme nicht im Wege, da die Kommunikation auch gut über Telefon, EMail, Post und Fax erfolgen kann.

Bei einer zweiten Lieferung geht die Ermittlungsbehörde idR von einer zweiten Bestellung aus und wird dann entweder die Verfahren zusammenfassen oder ein weiteres Ermittlungsverfahren durchführen.


Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann, sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
frag-einen-anwalt@RA-Bordasch.de

PS.: Wenn Sie diese Antwort bewerten, helfen Sie mit, diesen Service transparenter und verständlicher zu gestalten.


Rückfrage vom Fragesteller 06.05.2011 | 13:00

Sehr geehrter Herr Bordasch,
zunächst mal vielen Dank für Ihre Informationen. Ich würde Sie ggfs dann schon gerne beauftragen.
Wie könnte ich mich direkt an Sie wenden?

Ich hätte noch offene Fragen:
Sollte der Fragebogen des Zolls gar nicht ausgefüllt werden? Darauf steht, dass der Zoll eine Strafanzeige eingeleitet habe. Wieso möchte dann eigentlich der Zoll weitere Angaben? Wären diese Fragen dann nicht von der Staatsanwaltschaft zu erwarten.
Kann ich also sozusagen warten, bis ich von der Staatsanwaltschaft Post bekomme?

Ich frage mich zudem, ob es zu befürchten ist, dass die Polizei auf meiner Arbeitsstelle auftaucht, was äusserst unangenehm wäre.

Vielen Dank im Voraus

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 06.05.2011 | 16:30

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie können sich an mich über die oben angegebene Mailadresse oder ab Montag telefonisch erreichen. Wenn Sie mich beauftragen wollen, senden Sie mir bitte den Anhörungsbogen per Mail zu.

Der Zoll ist in Ihrem Fall die Ermittlungsbehörde und nach Abschluss der Ermittlungen wird die Akte an die Staatsanwaltschaft weitergegeben.

Dass die Polizei Ihre Arbeitsstelle aufsucht, ist nicht zu erwarten.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
- Rechtsanwalt -

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