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Besuchsrecht/Unterhalt


05.10.2006 17:30 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stephan Bartels



Seit über 2 Jahren habe ich eine Beziehung mit einer verheirateten Frau. Im Januar diesen Jahres wurde unser gemeinsamer Sohn geboren. Seitdem liegen wir uns eigentlich ständig in den Haaren. Sie will aus finanziellen Gründen ihren Ehemann nicht verlassen, hat ihm allerdings auch noch nicht gesagt, dass das Kind nicht von ihm ist. Auf diesem Weg möchte ich fragen, wie es einerseits mit dem Unterhalt für das Kind aussieht (bin z.Zt. Hartz IV Empfänger)und andererseits mit dem Besuchsrecht für mich, falls es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen sollte.

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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich vor dem Hintergrund Ihres Einsatzes und aufgrund der von Ihnen mitgeteilten Informationen im Rahmen einer Erstberatung wie folgt beantworte:

Kindesunterhalt schulden Sie derzeit nicht.Den Kindesunterhalt schulden grds. die Eltern. Nach dem Gesetz sind dies die Mutter und der Vater. Vater ist derjenige Mann, der bei der Geburt des Kindes mit der Mutter verheiratet ist. Sie können vor dem Gesetz nur dann Vater (und damit Unterhaltsschuldner gegenüber dem Kind) werden, wenn Sie die Vaterschaft anerkennen oder Ihre Vaterschaft gerichtlich festgestellt wird. Für die Anerkennung der Vaterschaft bedarf es der Zustimmung der Mutter. Allerdings wäre die Anerkennung unwirksam, solange die Vaterschaft des Ehemannes der Mutter besteht. Diese Vaterschaft kann aufgrund einer Anfechtung entfallen. Anfechtungsberechtigt ist der Vater (Ehemann, die Mutter und das Kind).

Ein Umgangsrecht stünde Ihnen nur dann zu, wenn Sie Vater des Kindes wären. Die Voraussetzungen hierzu habe ich Ihnen oben dargelegt. Aktuell sind Sie nicht Vater des Kindes und haben daher auch kein Umgangsrecht (hierunter fällt auch das Besuchsrecht).

Ich hoffe die Frage zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Stephan Bartels
Rechtsanwalt, Hamburg

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