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Besuchsrecht


| 08.08.2006 15:59 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Guten Tag!

Die Situation ist folgende:

Ich wohne mit meiner Freundin und deren (körperlich behinderten) Sohn (14 Jahre alt) zusammen in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses, daß den beiden Elternteilen zusammen gehört.

Die Vergangenheit hat gezeigt, daß es, wann immer der Vater des Kindes und ich aufeinander treffen, zu harten verbalen Auseinandersetzungen kommt (was ja auch schon mal nicht gut für das Kind ist).

Die Mutter und der Vater haben eine entsprechende Geschichte hinter sich, wobei bei früheren Streitereien, als beide die Wohnung zusammen bewohnten, durch den Vater z.B. Türrahmen zu Bruch gingen (körperlich kam niemand zu Schaden).

Nun ist es so, daß das Umgangsrecht seit einiger Zeit (ca. 2 Jahre) in regelmäßigen Abständen vom Vater wahrgenommen wird.

Die Mutter bringt das Kind bis zur Tür, wo es abgeholt wird (es sitzt im Rollstuhl). Dem Vater steht für diese Zeit ein behindertengerechtes Fahrzeug zur Verfügung, um die 5 - 10 minütige Strecke zum eigenen Wohnort mit dem Kind zurückzulegen.

Wir haben ihm schon vor geraumer Zeit klargemacht, daß wir aufgrund der unerfreulichen Geschehnisse in der Vergangenheit nicht wollen, daß er unsere gemeinsame Wohnung, die wir mit seinem Kind bewohnen, betritt.

Sehen und abholen kann er das Kind, wann immer mag, wir stellen uns dem nicht im geringsten in den Weg.

Nun besteht er aber neuerdings darauf, ab und zu in die Wohnung zu kommen, um dort mit dem Kind zu spielen, es ins Bett zu bringen etc.

Das ist eine unerträgliche Situation für uns Erwachsenen. Wir sind weder bereit, für diese Zeit unsere Wohnung zu räumen, noch die Anwesenheit dieser Person zu ertragen, zumal es für ihn kein Problem ist, das Kind kurz (oder länger) zu sich zu nehmen.

Haben wir ein Recht darauf, dem Mann den Zugang zur Wohnung (bzw. zum Kinderzimmer, nur dort will er sich aufhalten, betont er) zu verwehren?

Vielen Dank für Ihre Antworten, M.

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Sehr geehrter Ratsuchender,


Sie und Ihre Freundin brauchen den Kindesvater nicht in die Wohnung lassen.

Sofern Sie den Zugang verweigern, wäre ein Betreten durch den Kindesvater dann an strafrechtlich relevanter Hausfriedensbruch; daneben könnte zivilrechtlich die Unterlassung durchgesetzt werden.

Auch das Besuchsrecht gibt dem Kindesvater kein Recht, seinen Sohn in Ihrer Wohnung / im Kinderzimmer gegen Ihren Willen zu besuchen. Dieses Recht endet an der verschlossenen Wohnungstür.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 08.08.2006 | 16:26

Vielen Dank, Sie haben uns sehr weitergeholfen.

Herzlichst, Ihr M.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.08.2006 | 16:28

Bitteschön,

und wenn Sie das jetzt noch in die Bewertung schreiben, würde ich mich auch freuen.

Viel Glück und lassen Sie sich das Verhalten nicht gefallen; hält er sich nicht an den Verweis, sollten Sie sofort einen Rechtsanwalt einschalten.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

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