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Besuchpflicht bei gemeinsamen Sorgerecht


| 10.11.2013 19:49 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Zusammenfassung: Umgangsrecht oder Umgangspflicht?


Ich bin mit meiner Ex-Frau von kurzem geschieden, wir haben 2 Kinder ( 6J und 3J), für beide Gemeinsamme Sorgerecht und sonst keine Schriftliche Vereinbarungen. Die KInder leben bei der Mutter, Sie kiregt die Unterhalt für die Kinder von mir, Kindergeld und Gehalt von den Job.

Meine Ex ist die Meinung, das gemeinsamme Sorgerecht auch gemeinsamme Sorgepflicht bedeutet und hat folgende Förderungen:

Ich soll jede Woche die beider Kinder für mindestens 24 Stunden, oder jede zweite Woche für mindesten 48 hollen, damit Sie ausgehen kann. Sollte ich dass nicht erfüllen, soll ich eine Kindermädchen für diese Zeit angagieren. Anderfalls kriege ich Kinder gar nicht mehr.
Es soll auch an den Tagen geschehen, die für Sie günstig sind. Z.B. die Übernachtung von Sonntag auf Montag zählt nicht.

Es mir aus Beruflichen, Gesundheitlichen und Privaten Gründen nicht immer möglich diese Forderung nachzugehen. Ich möchte die Kinder nur für 1 Tag ( 9:00-18:00) ohne Übernachtung hollen. Eine Kiindermädchen kann ich auch aus meinem Gehalt nach Abzug von Unterhaltzahlungen nicht leisten.

Ausserdem möchte ich auch eine Möglichkeit haben mal 1 halben Tag 1 Kind zuholen.

Deweiteren fördert Sie von mir die Häfte von Ferienzeiten, Feiertagen, Kranktagen von Kinder zuübernehmen. Da ich in der letzter Zeit wegen ganzen Scheidungstress sehr oft krank war, kann ich das unmöglich von meinen Arbeitgeber fördern.

Sie will auch bestimmen wo und wie ich mit der Kinder Urlaub verbringe und in wieweit das Kindergerecht ist und erlaubt mir nicht nur mit einem Kind in Urlaub zufahren. Ich will aber zumindest am Anfang nur mit dem Jungen ( 6Jahre ) ins Ausland reisen. Zur Verständigung, wir verbringen Urlaub in der Regel ausserhalb der EU, da wir hier keine Verwandschaft haben. Was kann ich in diesem Zusammenhang unternehmen?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

gern nehme ich zu Ihrer Anfrage wie folgt Stellung:

1. Kann ich zum Umgang gezwungen werden?
Nein. Zwar existiert neben derm Umgangsrecht theoretisch auch eine Umgangspflicht. Diese Pflicht ist jedoch nicht zwangsweise durchsetzbar, da Umgang unter Zwang eine Kindeswohlgefährdung impliziert. In jedem Fall ist bei der Ausgestaltung des Umganges auch immer auf Ihre privaten Belange und berufliche Situation Rücksicht zu nehmen.

2. Kann die Kindesmutter vorschreiben, wie der Umgang gestaltet wird?
Nein. Sie sind völlig frei darin, wo und mit welcher Begleitung Sie in welcher Art und Weise auch immer die Zeit mit dem Kind verbringen. Umso mehr, als auch Sie selbst sorgeberechtigt sind. Solange es dem Kind bei Ihnen gut geht, machen Sie alles richtig.

3. Was kann ich unternehmen?
Stellen Sie Ihre Position klar. Nehmen Sie das Kind nur dann zu sich, wenn Sie persönlich Zeit für das Kind haben. Weisen Sie weitergehende Forderungen der Mutter zurück. Schalten Sie auch das Jugendamt ein und bitten Sie dort um Vermittlung einer Umgangsvereinbarung. Sollte auch das nicht helfen, könnten Sie noch das Familiengericht anrufen. Das ist aus Ihrer Sicht jedoch eigentlich nicht erforderlich, allenfalls dann, wenn die Mutter den Spieß umdreht und den Umgang gänzlich verweigert.

Mit freundlichen Grüßen

Wundke
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 10.11.2013 | 21:03

Besten Dank für schnelle Antwort.

Mir ist nicht ganz klar was eine Umgangsvereinbarung ist.
Bisher war die Vereinbarung jede Woche Freitag 19:00 bis Samstag 18:00. Wenn wir das jetzt schriftlich bei Jugendamt machen und ich nehme die Kinder bei einem oder anderem Wochenende zur kurzerer Zeit oder gar nicht, wenn ich verreist bin. Sollt ich dann mit den Straffen wegen Vertragsbruch rechnen?

Was ist mit der Teilung von Krank, Feier und Urlaubstagen? Ist es alles frei von meiner Frau erfunden?

Die Forderungen wegen zukurzeren Besuchen nach Bezahlen von Babysiter oder Aberkennung von Sorgerecht sind auch grundlos, oder?

Entschuldigung für villeicht blöde Fragen, aber meine erste Begegnung mit Jugendamt war sehr negativ, sonst hätte ich die Frage hier nicht gestellt.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.11.2013 | 21:28

Vielen Dank für die Nachfrage.

Natürlich kann ich nur dazu raten, allenfalls im Notfall oder nur mit nachvollziehbarer Begründung vereinbarte Umgangstermine Platzen zu lassen

Eine Umgangsvereinbarung ist tatsächlich ein Vertrag. Wenn Sie Diesen vorsätzlich verletzen, könnte dieses Zweifel an Ihrer Erziehungsfähigkeit nach sich ziehen. Schlimmstenfalls verlieren Sie Ihr Sorgerecht. Deshalb ist eine schriftliche Fixierung einer Vereinbarung erforderlich, welche auch Ihre Interessen berücksichtigt.

Im Regelfall hat der Kindesvater in Deutschland folgende Umgangszeiten wahrzunehmen: alle 14 Tage von Freitag bis Sonntag, jeden zweiten Feiertag zu Ostern, Pfingsten und Weihnachten sowie zusammenhängende 2 Wochen in den Sommerferien.

Sollten Sie dem Jugendamt nicht Vertrauen, beauftragen Sie bitte einen Rechtsanwalt mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen.

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