Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
479.578
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Besteuerung von Verlosung


22.06.2007 10:15 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Schweizer



Wir möchten unter den besten 2 Empfehlern (hat am meisten Kunden gebracht, die das Produkt gekauft haben) ein Preisgeld verlosen. Für den Gewinner ist der Gewinn (außer Erträge hieraus) ja steuerfrei. Die Kunden wissen vor Kaufabschluß nichts von einer Verlosung oder möglichen Gewinnen.

Aber welche Steuern fallen für uns als Anbieter an?
Aufgrund welcher Kriterien wird die Steuer erhoben?
Gibt es eine Möglichkeit der Steuerbefreiung?
Kann auch ein Preisgeld für DEN BESTEN EMPFEHLER ausgeschüttet werden?

Vielen Dank
Sehr geehrte Fragestellerin,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich wie folgt nach Ihren Angaben und Einsatzes beantworten möchte:

1.)

Gegenstände des Unternehmens, die der Unternehmer aus unternehmerischen Gründen abgibt, unterliegen als unentgeltliche Zuwendungen nach § 3 Abs. 1b Satz 1 Nr. 3 UStG grundsätzlich der Umsatzsteuer.
Hierzu gehört die Abgabe von neuen oder gebrauchten Gegenständen insbesondere zu Werbezwecken, zur Verkaufsförderung oder zur Imagepflege, z. B. WARENABGABE anlässlich von Preisausschreiben, VERLOSUNGEN usw. zu Werbezwecken (Abschn. 24b Abs. 8 Satz 8 UStR).
Da Sie hier jedoch keine Waren, sondern einen GELDBETRAG verlosen möchten, unterliegt das Preisgeld demnach NICHT der Umsatzsteuer.


2.)

Wenn der beste Empfehler bei Ihnen als Arbeitnehmer beschäftigt ist, unterliegt das an ihn ausgeschüttete Preisgeld dem Lohnsteuerabzug, da es sich insoweit für den Arbeitnehmer um einen steuerpflichtigen Arbeitslohn handelt.
Eine Pauschalierungsmöglichkeit besteht bei Geldzuwendungen leider nicht.


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte und weise bei Unklarheiten auf die kostenlose Nachfragefunktion hin.
Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Einstweilen verbleibe ich

mit besten Grüßen
RA, Dipl.-Fw. Schweizer

E-Mail: reinhard.schweizer@gmx.net

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, sodass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 59978 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr schnelle, ausführliche und ich hoffe auch kompetente Antworten. So richtig weiß man das ja erst später, wenn es zum Streitfall kommt. Jedenfalls weiß ich jetzt viel mehr wie ich weiter vorgehen sollte im Streitfall mit ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antwort ist klar verständlich, ausführlich und zeugt von fachlicher Kompetenz. Besser geht's nicht. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Super sehr schnelle Antwort.preislich günstig. ...
FRAGESTELLER