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Besteuerung von Mieteinnahmen aus Korea bei ständigem Wohnsitz in Deutschland

| 02.04.2017 16:55 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Pascal Gratieux, LL.M.


Meine Freundin ist Südkoreanerin, ich bin Deutscher. Wir planen in Kürze zu heiraten. Sie besitzt eine Immobilie in Südkorea und hat dadurch regelmäßige Mieteinnahmen. Muss Sie diese Einnahmen in Deutschland versteuern oder bei der Steuererklärung angeben?

Sehr geehrter Fragensteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes nach erster summarischer Prüfung der Rechtslage wie folgt beantworten:

Als natürliche Person, die ihren Wohnsitz bzw. Ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Inland (Deutschland) hat, ist Ihre zukünftige Ehefrau gem. § 1 Abs. 1 S. 1 EStG unbeschränkt einkommensteuerpflichtig. Es gilt dabei das sog. Welteinkommensprinzip, wonach grundsätzlich alle Einkünfte einer Person, d.h. auch ausländische, zu besteuern sind. Deutschland hat weiterhin zwar ein Doppelbesteuerungsabkommen mit Südkorea, dort ist allerdings in Art. 6 Abs. 1 i.V.m. Abs. 3 DBA explizit geregelt, dass Einkünfte "aus unbeweglichem Vermögen" im anderen Land besteuert werden. Hierunter fallen auch Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung.

Im Ergebnis sind die Einkünfte aus der Immobilie Ihrer zukünftigen Frau in Südkorea deshalb in Deutschland zu versteuern.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Pascal Gratieux, LL.M. (Köln/ Paris 1)
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 03.04.2017 | 18:19

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