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Besteuerung der betriebl. Altersversorgung

21.08.2013 11:59 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Ich habe eine Altersversorgungsvereinbarung, in die mein Arbeitgeber jährlich gehaltsabhängig Einzahlungen für mich vornimmt.
Mit 63 kann ich mir die dann auf dem Konto befindliche Summe auszahlen lassen ( in mehreren Raten , oder ich kann die Summe verrenten lassen.

Ich habe verschiedene Auskünfte über die dann anfallenden Steuern bei der Verrentung, bzw. der Auszahlung dieser betriebl. Altersversorgung gehört und bin ziemlich verunsichert.
Ist eine Auszahlung in Raten besser als eine Verrentung ? Hier fallen im Jahr der Ratenzahlung doch sicherlich die höchsten Steuern an, denn es ist dann doch eine Einmalzahlung. Oder ?

Ist bei der Verrentung die Rente mit dem Ertragsteil zu versteuern, oder mit dem dann zu berücksichtigendem Steuersatz meines jährl. Gesamteinkommens ??

Ich werde eine gesetzl. Rente, eine selbstfinanzierte und die Verrentung der betriebl. Altersversorgung beziehen.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Anfrage. Vorweg möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass dieses Forum dafür gedacht ist, einen ersten Eindruck zu der Rechtslage zu vermitteln. Durch Weglassen oder Hinzufügen von wesentlichen Teilen des Sachverhalts kann es durchaus zu einer anderen rechtlichen Beurteilung kommen.

Leider lassen sich Ihre Fragen nicht eindeutig beantworten. Entscheidend wäre nämlich, welche Art der betrieblichen Altersversorgung Sie haben udn seit wann dieser Vertrag besteht.

Grundsätzlich ist es aber so, dass die Leistungen in der Auszahlungsphase in vollem Umfang der Besteuerung unterliegen, wenn die Beiträge zur Altersversorgung in der Ansparphase durch Steuerfreibeträge gefördert wurden. Beruhen die Leistungen hingegen ausschließlich auf nicht geförderten Beiträgen, werden diese in der Regel nur mit dem so genannten Ertragsanteil versteuert, dessen Höhe sich nach dem bei Beginn der Rente vollendeten Lebensjahr richtet. Dies trifft in der Regel für Veträge zu, die noch vor 2005 abgeschlossen wurden.

Auch die Frage, welche Form der Auszahlung in Ihrem Falle besser ist, kann nicht ohne weiteres beantwortet werden, da es hierbei auch auf die Höhe Ihrer gesamten Rente ankommt. Oftmals ist es aber schlechter, sich die Summe in einem Betrag auszahlen zu lassen, da dann aufgrund des Progressionsvorbehalts eine höhere Steuer fällig wird.

Ich würde Ihnen raten, mit Ihrem Vertrag einen Steuerberater vor Ort aufzusuchen und sich von diesem die verschiedenen Möglichkeiten durchrechnen zu lassen.


Es tut mir leid, dass ich Ihnen keine konkretere Antwort geben kann. Ich hoffe dennoch, Ihnen mit meiner Antwort weitergeholfen zu haben. Sollte Ihnen noch etwas unklar sein, dürfen Sie gerne die kostenlose Nachfragemöglichkeit nutzen. Wenn Sie zufrieden sind, würde ich mich über eine positive Bewertung freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Yvonne Bellmann
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 21.08.2013 | 13:52

Der Vertrag der " Versorgungszusage " wurde im Juni 2000 von meinem Arbeitgeber mit mir abgeschlossen.
Der bis zur Altersgrenze von 63 Jahren von der Firma eingezahlte Betrag ( in Abhängigkeit des jährl. Bruttoeinkommens ) kann dann als Rente oder in sieben Jahresraten ausgezahlt werden.
Welche Steuern fallen denn bei Verrentung an?

Danke im voraus für die Antwort.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.08.2013 | 14:41

Sehr geehrter Fragesteller,

da der Vertrag aus dem Jahre 2000 ist, wird wohl nur der Ertragsanteil versteuert werden. Ich kann Ihnen aber trotzdem nicht genau sagen, welche Steuern bei Verrentung anfallen. Sie müssen dies durch einen Steuerberater prüfen lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Yvonne Bellmann
Rechtsanwältin

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