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Besteuerung Grundstücksverkauf von Steuerausländer in Großbritannien

04.03.2015 12:52 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Hallo,

ich bin deutscher Staatsbürger und lebe seit vielen Jahren in Großbritannien, wo ich steuerpflichtig bin. Ich habe letztes Jahr ein Grundstück in Deutschland innerhalb der 10-Jahresfrist mit etwas Gewinn verkauft.

Muss dieser Grundstücksverkauf in Deutschland versteuert werden oder kann dies über die englische Steuererklärung erfolgen? An welche deutsche Steuerbehörde müßte ich mich andernfalls wenden (zB letzter Wohnsitz in Deutschland?), welches Formular?

Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ausgangspunkt für die Beantwortung Ihrer Frage ist das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Großbritannien. Dieses Abkommen regelt für sämtliche in Betracht kommenden Einkünfte, welches Land in welchem Fall das Recht, entstandene Gewinne und Einkünfte zu besteuern.

Maßgeblich für Ihre Frage ist Artikel 13:

Artikel 13
Gewinne aus der Veräußerung von Vermögen
(1) Gewinne, die eine in einem Vertragsstaat ansässige Person aus der Veräußerung unbeweglichen
Vermögens im Sinne des Artikels 6 erzielt, das im anderen Vertragsstaat liegt,
können im anderen Staat besteuert werden.

Sie sind steuerlich ansässig in Großbritannien und haben unbewegliches Vermögen, belegen in Deutschland veräußert. Nach dem Doppelbesteuerungsabkommen sind hierbei entstandene Gewinne allein in Deutschland steuerpflichtig.

Sie gehen nun bitte wie folgt vor:
Sie kontaktieren telefonisch das Finanzamt, welches für den Ort, in welchem das Grundstück belegen ist bzw. war und teilen mit, dass Sie in dessen Zuständigkeitsbereich ein Grundstück veräußert haben und bitten um Übersendung der Erklärungsvordrucke, welche Sie nach Erhalt entsprechend ausfüllen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 06.01.2017 | 16:50

Danke fuer die Nachricht. Eine Rueckfrage zur gegebenen Antwort: unterliegt ein Miteigentumsanteilskauf von 50% an dem besagten Grundstueck (in Form eines Kaufs innerhalb einer Erbengemeinschaft) der deutschen Grunderwerbssteuer und wenn ja, wie hoch ist diese bei einem Grundstueckskauf in Mecklenburg-Vorpommern?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 06.01.2017 | 17:19

Da es sich hier dem Grunde nach um eine andere als die Grundfrage handelt, sei die Nachfrage in aller Kürze beantwortet.
Handelt es sich bei dem Erwerb um einen solchen zur Teilung einer Erbengemeinschaft, so fällt nach § 3 des Grunderwerbsteuergesetzes keine Grunderwerbsteuer an. Liegt dieser Fall nicht vor, so ist in MV eine Grunderwerbsteuer von 5% zu zahlen.

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