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Bestellung und dann Annahmeverweigerung von Kunden


31.01.2005 23:41 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen



Es geht um die genaue Rechtslage.

Kunde bestellt in unserem Shop Waren per Nachnahme und verweigert anschliessend die Annahme oder holt das Paket nicht ab.

Wie und auf welcher Grundlage können wir unsere Kosten ( Hohe Paketportokosten durch Nachnahme / Personaleinsatz / Stornokosten evtl. sogar Schadenersatz möglich? )
einfordern.

Wie ist die genaue rechtliche Vorgehensweise.

Der Kunde kann ja auch behaupten er hat keine Benachrichtigung vom Paketdienst bekommen....

Bitte genaue Ausführung auch in welcher Höhe wir unsere Kosten geltend machen können oder auch einen Schadenersatz.

Branche ist PC Zubehör.

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Guten Morgen,

Ihrer Frage läßt sich leider nicht entnehmen, auf welche Art der Kunde die von ihm nicht angenommene Ware bestellt hat.
Dies ist aber leider entscheidend für die Rechtslage: wenn der Kunde die Ware ohne körperliche Anwesenheit bestellt hat -also etwa über das Internet oder das Telefon- hat er grundsätzlich ein Rücktritts- bzw. Widerrufsrecht, d.h. er muß die Ware nicht abnehmen. Einzelheiten können Sie hierzu in den §§ 312 a ff BGB finden.

Nur wenn der Kunde die Ware bei Ihnen persönlich bestellt, gilt der alte Grundsatz: Verträge sind einzuhalten. Dann muß der Kunde die Ware auch annehmen. Tut er dies nicht, sollten Sie dem Kunden eine Frist von einer Woche setzen, die Ware abzunehmen und ihm anderenfalls Schadensersatz androhen. Sie können dann nach Ablauf der Frist von Ihrem Kunden den gesamten Schadensersatz fordern. Dieser umfaßt neben dem entgangenen Gewinn (also Verkaufpreis abzgl. entstandener Kosten) auch die bei Ihnen entstandenen Aufwendungen für etwa Porto etc.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weitergeholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Weiß
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax 04941 60 53 48
e-mail: info@fachanwalt-aurich.de

Nachfrage vom Fragesteller 01.02.2005 | 10:45

Nachricht: Die Kunden bestellen im Internet in unserem Onlineshop oder telefonisch. Es geht hier auch nicht um das Wiederrufrecht, das gilt ja erst nach Annahme des Kunden der Ware ( damit ist der geschlossene Kaufvertrag auch seitens des Kunden erfüllt) Es geht darum das der Kunde die Ware bewusst nicht abnimmt, also die Annahme verweigert oder das Paket nicht abholt. Bitte dazu ausführlich Stellung nehmen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.02.2005 | 19:30

Guten Abend,

wenn der Kunde die Ware nicht abnimmt, können Sie diesen auf Erfüllung in Anspruch nehmen. Hier gilt dann das oben bereits gesagte: Fristsetzung und anschließend Schadensersatz.

Da das Widerrufsrecht des Kunden allerdings erst mit der Lieferung beginnt, sollten Sie vorsorglich ab dem Datum der Lieferung die Frist für den Widerruf abwarten. Der Kunde kann sonst noch nach Lieferung und Fristsetzung auf Abnahme sein Widerrufsrecht ausüben.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß

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