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Bestellung auf falschen Namen

28.11.2009 10:46 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Dennis Meivogel


Hallo,

ich habe diese Woche ein Schreiben von einem Inkasso.Dienst bekommen. Ich hätte etwas bestellt und nicht bezahlt. Dies ist aber nicht der Fall. Als Ich dort anrief teilte man mir eine Lieferadresse mit, wo ich noch nie wohnte. Also liegt der Verdacht nahe, das jemand auf meinen Namen bestellt hat. Ich würde diese Person anzeigen. Wie ist es aber mit den Kosten für die Betsellung, bleibt die an mir hängen, falls die andere Person nicht zahlen kann?

Danke im Voraus.

mfG
Hanes1977

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Ein Anspruch gegen Sie kann nur aufgrund eines Vertragsverhältnisses mit dem Anspruchssteller bestehen. Das heisst also, dass die Firma die nun ein Inkassbüro eingeschaltet hat, mit Ihnen ein Vertragsverhältnis haben müsste um eine Forderung geltend machen zu können.

Nach Ihren Ausführungen haben Sie allerdings nie eine Bestellung getätigt. Vielmehr hat ein Dritter auf Ihren Namen eine Bestellung getätigt. Damit fehlt es an einem Vertrag zwischen Ihnen und dem Anspruchssteller. Somit ergibt sich auch keine Verpflichtung Ihrerseits einen solchen Vertrag zu erfüllen und Zahlungen zu erbringen.

Sie sollten das Inkassobüro schriftlich darauf aufmerksam machen, dass Sie keine Bestellungen getätigt haben und nach dem Nachweis für Ihre angebliche Bestellung bitten. Sie können des Weiteren mitteilen, dass Sie in Betracht ziehen Strafanzeige gegen den besteller zu erstetten.

Sollte das Inkassounternehmen einen Mahnbescheid gegen Sie beantragen, so müssen Sie unbedingt sofort schriftlich Widerspruch erheben.

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