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Bestellrücktritt seitens Verkäufer


05.01.2007 17:44 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben am 11.12.06 als Firma einen LKW per Bestell-Formular mit sämtl.Details des LKW und Finanzierung per Fax erhalten.Ohne AGB!!
Am 22.12.06 fragte der Verkäufer telf. nach ob wir an diesem Angebot(Bestellformular) interessiert seien.Wir sollten unbedingt am 22.12.06 mit Unterschrift und beiliegender Bankauskunft die Bestellung zurück faxen.Gesagt getan.
Am 27.12.2006 teilte uns der Verkäufer mit,das die Geschäftsleitung
VK-Leitung und GF-Führung die Bestellung nicht akzeptierten,da der
Verkaufspreis zu niedrig wäre.lt.AGB ist Zustimmung der GF nötig.
In einem Telf. -Gespräch mit dem VK-Leiter am 04.01.07 erklärte mir dieser ,das der LKW bereits anderweitig verkauft wäre.
Bitte teilen Sie mir mit ,ob ein Kaufvertrag obwohl telf.Finanzierungsmodalitäten (Anzahlungssumme +Ratenhöhe)geändert worden sind zu stande gekommen ist.
desweiteren würde mich die Schadenersatzforderung interessieren.
Ein Tipp für weitere Vorgehensweise wäre gut.
Danke

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Sehr geehrter Fragesteller,

ich vertsehe den Ablauf wie folgt:
Fax erhalten am 11.12.2006 (Angebot zum Abschluss eines LKW-Kaufs ?)
22.12.2006 Telefax wurde von Ihnen zurück geschickt, ohne dass Sie Änderungen am Telefax vorgenommen haben.

Zunächst würde mich das Fax interessieren. Bitte mailen Sie es an mich oder senden es per Fax 0211 - 94920659. Dann kann beantwortet werden, ob es sich tatsächlich um ein Angebot im Rechtssinne oder nur um eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots Ihrerseits gehandelt hat, dann wäre Ihr Telefax ein Angebot und ein Vertrag wäre unter Umständen während des telefonats zustande gekommen. Ist es aber ein Angebot, ist mit Rücksendung des unterzeichneten Fax ein Kaufvertrag zu Stande gekommen. Kommte es auf das Telefongespräch an, wäre zu klären, wer mit wem telefoniert hat (GF oder Angestellte) und wer als Zeuge in Betracht kommt.
Telefonische (im Nachhinein) getroffene Änderung hinsichtlich der Finanzierung sind unerheblich.
Bezug auf die AGB ist unerheblich, da nicht überreicht, so fern Sie nicht bereits mit dem Unternhemen im geschäftlichen Kontakt standen.

Sie können Schadensersatz verlangen, wenn ein wirksamer Kaufvertrag vorliegen sollte. Der errechnet sich nach dem Zeitwert des LKW - Kaufpreis = Schaden. Ferner können Sie Aufwendungen ersetzt verlangen. Hier sehe ich zurzeit nur die Kosten für das Telefax und das Telefonat.

Es wäre im nächsten Schritt der Zeitwert des LKW zu errechnen und dann die Differenz geltend zu machen - notfalls klageweise. Den Zeitwert errechnen wir an Hand einer Tabelle und der spezifischen Eigenheiten (Kilometer, Unfall ja/nein, etc...).

Gerne helfen wir Ihnen hier weiter. Ich gehe davon aus, dass Sie als Unternhemer und nicht als Privatperson den LKW erwerben wollten.

Mit freundlichem Gruß
Henrik Momberger

www.gruemo.de
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