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Bestellen unter falschem Namen

24.09.2008 15:13 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Guten Tag.
Vor einiger zeit habe ich bei einem Versandhaus etwas unter falschem Vornamen bestellt. Ich habe angegeben das es meine Schwester sei.Jetzt habe ich eine Ladung zur abgabe der eidestatlichen versicherung für diese sache für freitag bekommen.Was soll ich jetzt machen es gibt doch diese Person nicht,ich mache mir grosse sorgen,wie soll ich mich verhalten.

Danke viel Grüsse

Sehr geehrter Fragensteller,

die Beantwortung Ihrer Frage erfolgt auf Grundlage der von Ihnen bereitgestellten Informationen. Meine Antwort dient lediglich einer ersten rechtlichen Orientierung, da das Weglassen oder Hinzufügen von Details zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen kann. Eine endgültige Einschätzung der Rechtslage ist nur nach umfassender Sachverhaltsermittlung möglich. Die Beantwortung Ihrer Frage im Rahmen dieser Plattform kann daher nicht die Beratung durch einen Rechtsanwalt vor Ort ersetzen.

Zur Sache:
Ich verstehe Ihren Sachverhalt dahingehend, dass Sie unter Ihrem richtigen Familiennamen und Ihrer richtigen Adresse Waren bestellt haben. Dabei gaben Sie jedoch einen weiblichen Vornamen an, der in Ihrer Familie nicht existent ist. Diese nicht existente Person, soll nun am Freitag die eidesstattliche Versicherung abgeben. Daraus schließe ich, dass Sie die entsprechenden Rechnungen nie bezahlt haben.

Sie werden ernsthaft damit zu rechnen haben, dass Ihre Identitätstäuschung am Freitag aufgedeckt wird. Diese erfüllt den Tatbestand des Betrugs nach § 263 StGB . Der Strafrahmen beträgt hier bis zu 5 Jahre Haft oder Geldstrafe. Des Weiteren könnte -je nach Ausführung der Bestellung- auch der Tatbestand der Urkundenfälschung nach § 267 StGB erfüllt sein. Der Strafrahmen beträgt hier ebenfalls bis zu fünf Jahre Haft oder Geldstrafe.

Ihr weiteres Vorgehen sollten Sie dringend mit einem Rechtsanwalt Ihres Vertrauens konkreter zu erörtern, da es hierzu weiterer Kenntnisse des Sachverhalts bedarf. Bitte beachten Sie, dass hierbei weitere Kosten entstehen. Keinsfalls sollten Sie aber versuchen, unter falschem Namen die eidesstattliche Versicherung abzugeben. Dies würde wegen der vorherigen Identitätsprüfung sofort auffallen und einen weitere Straftat darstellen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort eine erste Orientierung gegeben zu haben.

Für eine Nachfrage stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Maurice Moranc
Rechtsanwalt

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