Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Besteht eine Bedarfsgemeinschaft und ergeben sich hieraus Konsequenzen für den Rauswurf?


08.10.2007 00:14 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Freundin zieht mit ihrem acht jährigen Sohn in Eigentumswohnung des Freundes, der nicht Vater ist. Sie wollen über einen unbestimmten Zeitraum ausprobieren wie es sich so zusammen lebt.
Nach 2 Jahren streiten sie sich so sehr, daß sie sich trennen müssen. Hat der Freund und Eigentümer der Wohnung ein Recht die Freundin mit Ihrem Sohn aus der Wohnung zu verabschieden ohne Kündigung, wenn ein schriftlicher Mietvertrag nicht besteht wenn:
a) Die Freundin monatlich einen Betrag x als Miete gezahlt hat.
b) Die Freundin nichts gezahlt hat.
c) Besteht eine Bedarfsgemeinschaft und ergeben sich hieraus Konsequenzen für den Rauswurf ?
Vielen Dank
08.10.2007 | 01:15

Antwort

von


972 Bewertungen
Kaiserin Augusta Allee 102
10553 Berlin
Tel: 030 36445774
Web: www.rechtsanwalt-weber.eu
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

a) Durch die monatliche Mietzahlungen ist ein Mietvertrag anzunehmen, dementsprechend sind die Kündigungsvorschriften des Mietrechtes anzuwenden.
Eine fristlose Kündigung ist hier möglich, weil die dauernde Streitereien die weitere Fortsetzung des Mietverhältnisses unzumutbar machen.

b) Es ist kein Mietverhältnis anzunehmen, dementsprechend keine Kündigungsvorschriften anwendbar, dementsprechend Verabschiedung problemlos.

c) "Bedarfsgemeinschaft" ist ein sozialrechtlicher Begriff und für mietrechtliche Beurteilungen wie die vorliegende unbeachtlich. Damit ergeben sich keine Konsequenzen für den Rauswurf.

Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.


Nachfrage vom Fragesteller 08.10.2007 | 20:56

zu c) Angenommen es besteht eine Bedarfsgemeinschaft, z.B. weil die Freundin mit Kind arbeitslos geworden ist. Können sich daraus Fürsorgepflichten selbst bei einem zerstrittenen Verhältnis ergeben, die einen Rauswurf oder eine Kündigung unmöglich machen ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.10.2008 | 18:30

Ergänzung vom Anwalt 09.10.2007 | 20:20

Sehr geehrter Ratsuchender,

solche Pflichten entstehen nicht.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber
ANTWORT VON

972 Bewertungen

Kaiserin Augusta Allee 102
10553 Berlin
Tel: 030 36445774
Web: www.rechtsanwalt-weber.eu
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Kaufrecht, Mietrecht, Urheberrecht, Internet und Computerrecht, Vertragsrecht, Grundstücksrecht, Medienrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER