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Besteht Anspruch auf Maklerprovision?

05.03.2013 20:20 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Es geht um die Entstehung einer Maklerprovision bei Schlechtleistung.

Hallo folgender Fall:

- wir haben im Internet eine Immobilie gefunden, welche von einem Makler angeboten wurde

- mit dem Makler wurde telefonisch ein erster Besichtigungstermin vereinbart, auf die Frage, ob das Haus einen Keller hat, wurde mit nein geantwortet

- bei dem Besichtigungstermin waren auch die Verkäufer anwesend, es stellte sich heraus, dass das Haus doch voll unterkellert ist, Fragen zur Elektrik konnten durch den Makler nicht beantwortet werden, wären die Verkäufer nicht anwesend gewesen, hätten wir wahrscheinlich gar keine Infos erhalten

- der Makler schickte uns ein Expose

- dem Makler wurde per Mail eine Preisvorstellung gesendet

- es fand mit der zu finanzierenden Bank ein zweiter Besichtigungstermin statt, bei dieser war der Makler NICHT anwesend, erschienen sind nur die Verkäufer

- wir haben uns mit den Verkäufern auf einen Preis geeinigt

- die Verkäufer haben KEINEN schriftlichen Maklervertrag geschlossen

- wir haben den Makler bisher nur beim ersten Besichtigungstermin gesehen

- wir haben bisher KEINEN schriftlichen Vertrag mit Makler geschlossen

- den Notartermin haben die Verkäufer vereinbart

Am 12.03 soll ich nun zum Makler kommen und die schriftlichen Dinge regeln. Da weder die Verkäufer, noch wir bisher beim Makler etwas unterzeichnet haben und er unserer Meinung nach, bis auf das Erstellen und Zusenden des Exposes und Escheinen beim ersten Besichtigungstermin, nicht tätig gewesen ist, im Gegenteil, bei Fragen wusste er keine Antwort oder gab falsche Auskünfte. Stellt sich uns folgende Frage.

Hat der Makler Anspruch auf Provision, wenn ja, müssen wir dem Makler dennoch die volle Provision zahlen oder habe ich das Recht, bei dem Termin am 12.03. den Provisionsanspruch zu reduzieren?



05.03.2013 | 21:32

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

eine Maklerprovision verdient der Makler dadurch, dass er Ihnen die Gelegenheit zum Kauf bietet, also insbesondere den Kontakt zum Eigentümer herstellt.

Auf seine besondere Sachkenntnis oder weitere Dienstleistung kommt es dabei nicht an (LG Hamburg, LG Hamburg, AZ: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=322%20O%20341/09" target="_blank" class="djo_link" title="LG Hamburg, 22.01.2010 - 322 O 341/09: Maklerlohnanspruch: Nachweistätigkeit bei Vorkenntnis de...">322 O 341/09</a> ), sodass auch wenn kein schriftlicher Vertrag bislang geschlossen worden ist, die übliche Maklerprovision zu zahlen ist, wenn zuvor keine Vereinbarung getroffen worden ist, in Abhängigkeit vom jeweiligen Ort.

Bei Wohnraum gibt es diesbezüglich auch eine Begrenzung von 2,38 Netto-Kaltmieten.<!--dejureok-->


Ergänzung vom Anwalt 05.03.2013 | 22:00

Sehr geehrte Fragestellerin,

die Höchstgrenze der Maklerprovision bezieht sich allerdings nur auf die Vermietung von Wohnraum, nicht den Verkauf, sodass die übliche Provision anhand von Vergleichswerten in der Region zu ermitteln, wenn nichts anderes vereinbart worden ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer
Rechtsanwalt

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