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Bestattungskosten für den Vater

17.11.2013 11:04 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Notar und Rechtsanwalt Oliver Wöhler


Zusammenfassung: Der Erbe trägt nach § 1968 BGB die Kosten der Bestattung. Öffentlich rechtlich ist die Pflicht zur Kostentragung in den Bestattungsgesetzen der Länder geregelt.

Mein Vater hat in einer Lebensgemeinschaft mit seiner Partnerin gewohnt. Die Partnerin ist im Jahre 2010 gestorben. In diesem Zusammenhang hat mein Vater mit dem Sohn seiner Lebenspartnerin vereinbart, dass dieser für die Bestattungskosten meines Vaters aufkommt. In diesem Zusammenhang hat mein Vater dem Sohn der Lebenspartnerin 4.500 EUR übergeben. Hierüber liegt mir aber kein unterschriebenes Schriftstück vor. Was muss ich tun, um nach dem Tode meines Vaters nicht für die Bezahlung der Bestattung als Tochter herangezogen zu werden?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts beantworten möchte:

Nach § 1968 BGB trägt der Erbe die Kosten der Bestattung. Sie würden also, falls Sie Erbe wären, grundsätzlich die Kosten zu tragen haben. Selbst wenn Sie oder Geschwister falls vorhanden das Erbe ausschlagen würden, müssten Sie als Tochter die Kosten der Beerdigung tragen.

Nach außen sind Sie also in der Haftung. Sie sollten an den Sohn der verstorbenen Partnerin herantreten und eine schriftliche Erklärung verlangen in der dieser klar stellt, dass er die Kosten der Bestattung bis zur Höhe von 4500 € übernimmt bzw. Sie in dieser Höhe von Kosten freistellt. Sie könnten dann die Bestattung regeln und würden sich intern die Kosten in dieser Höhe zurückholen.

In der Erklärung sollte er Sohn auch bestätigen, dass er bereits 4500 € von Ihrem Vater erhalten hat. Alternativ könnte natürlich das Geld auch zurück gegeben werden. Letztlich bleibt natürlich immer das Risiko, dass im Zeitpunkt des Erbfalles der Sohn nicht mehr über das Geld verfügt. Wenn Sie eine noch größere Sicherheit möchten, müsste der Sohn ein notarielles Schuldanerkenntnis abgeben in dem er sich zur Zahlung von 4500 € für Kosten der Beerdigung verpflichtet. Ein solches Schuldanerkenntnis kann vollstreckbar ausgestaltet werden, so dass Sie einen Vollstreckungstitel für den Fall der Nichtzahlung in Händen hätten.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Oliver Wöhler, Rechtsanwalt

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