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Bestandsschutz der Entlohnung bei Herunterstufung


19.12.2013 06:44 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Zusammenfassung: Die einseitige Herabstufung von Arbeitslohn durch den Arbeitgeber ist grundsätzlich nicht möglich.


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin derzeit als Produktionsorganisator (abteilungsübergreifend) beschäftigt.
Nun soll ich ab nächsten Jahr heruntergestuft werden und nur noch für einen großen Bereich des Unternehmens verantwortlich sein, für welchen ich schon von 2007 - 2010 verantwortlich war.
Mein beruflicher Werdegang gestaltet sich wie folgt:
7/1999 - 01/2007 Vorarbeiter einer Abteilung
02/2007 - 10/2010 Leiter eines großen Bereiches
11/2010 - 12/2013 Produktionsorganisator
Bis 10/2010 erhielt ich Stundenlohn. Dann wurde ich ins Gehalt eingestuft.
Nun soll ich ab Januar wieder in den Stundenlohn zurückgestuft werden.
Die Produktionsleiterstelle soll lt. Geschäftsführung zeitnah durch einen externen Zugang ersetzt werden.
Ich habe mir nichts zu Schulden kommen lassen.
Können Sie mir eine Information geben, wie ich mich verhalten soll und ob ich ggf. Bestandsschutz auf mein Gehalt habe?
Danke für eine schnelle Antwort.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage im Rahmen einer Erstberatung wie folgt:

Ohne ein Abänderung Ihres aktuellen Arbeitsvertrags, z. B. durch eine einvernehmliche Vertragsänderung oder durch eine Änderungskündigung, ist eine Herabstufung Ihrer Bezüge durch den Arbeitgeber grundsätzlich nicht zulässig.

Möglich wäre dies ansonsten nur dann, wenn bereits eine diesbezügliche arbeitsvertragliche oder tarifvertragliche Regelung bestehen würde. Dies wäre allerdings eher unüblich und ist den von Ihnen gemachten Sachverhaltsangaben nicht zu entnehmen.

Sie sollten also zunächst der geplanten Herabstufung schriftlich widersprechen.

Gegebenenfalls müssten Sie dann die nicht gezahlte Vergütung vor dem Arbeitsgericht einklagen.

Sollte man Ihnen im Vorfeld eine Änderungskündigung aussprechen, müssten Sie deren Unwirksamkeit gegebenenfalls ebenfalls gerichtlich feststellen lassen.

Unter Berücksichtigung der erheblichen wirtschaftlichen Bedeutung würde ich Ihnen dringend dazu raten, möglichst schnell einen Anwalt mit einer genaueren Überprüfung zu beauftragen.

Im Bedarfsfall steht Ihnen meine Kanzlei unter Anrechnung des hier von Ihnen getätigten Honorars gerne im gesamtem Bundesgebiet mir Rat und Tat zur Seite.

Ich hoffe, dass ich Ihnen für das Erste weiterhelfen konnte!

Bitte berücksichtigen Sie, dass es sich bei meiner Antwort in diesem Forum lediglich um eine erste Einschätzung handeln soll. Das persönliche Gespräch mit einem Rechtsanwalt, welcher insbesondere auch den Arbeitsvertrag überprüft, kann hierdurch nicht ersetzt werden.

Ich wünsche Ihnen einen guten Wochenausklang und verbleibe mit freundlichen Grüßen aus Mainz,

Nino Jakovac
Rechtsanwalt
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