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Bestandsschutz Grenzbebauung

17.12.2018 12:22 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Wir haben ein ca. 50 Jahre altes Gebäude erworben, dessen Außenmauern vollständig auf den Grundstücksgrenzen stehen (860qm). Aufgrund des Alters gibt es keine Baulasten der Nachbarn. Wir wollen das Gebäude sanieren und im Zuge dessen aus 1.5 Etagen 3 Vollgeschossen machen. Die Höhe des Gebäudes ändert sich so von 5.5m auf ca. 9,5m (mit Flachdach). Müssen hierfür Baulasten auf den Nachbargrundstücken eingetragen werden oder gilt nach wie vor der Bestandsschutz und dies ist nicht erforderlich, da sich die Gebäudedraufsicht nicht ändert? Vielen Dank!

17.12.2018 | 12:51

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

ein für das Gebäude bestehender Bestandsschutz würde durch die Aufstockung entfallen. Denn sofern Bestandsschutz gegenüber der Bauaufsicht und dem Nacharn besteht, bezieht dieser sich immer nur auf das vorhandene Gebäude mit allenfalls geringfügigen Änderungen. Eine Aufstockung stellt eine wesentliche Veränderung dar. Dabei kommt es auf die Frage der gleichbleibenden oder sich verändernden Einsichtsmöglichkeiten nicht an.

Ob Sie für die Aufstockung (neben einer Baugenehmigung und eventuell der Zustimmung des Nachbarn) eine Baulast benötigen, hängt davon ab, ob das aufgestockte Gebäude nach Gesetz einen Abstand zur Grenze einhalten müsste. Das wiederum hängt davon ab, ob sich das Grundstück im Geltungsbereich eines Bebauungsplanes befindet oder - falls nein - ob in der näheren Umgebung Bebauung mit oder ohne Grenzabstand oder in beiden Formen vorhanden ist. Diese Frage lässt sich daher ohne nähere Sachverhaltsaufklärung nicht beantworten.

Angesichts der geplanten Gebäudedimension werden Sie vermutlich eine Baugenehmigung benötigen.

Ich hoffe, ich kann Ihnen mit diesen Hinweisen behilflich sein.

Mit besten Grüßen


Rechtsanwalt Martin Schröder

ANTWORT VON

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