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Bestandschutz beim Hauskauf verschwiegen

| 30.03.2015 23:32 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Zusammenfassung: Schadensersatzansprüche aus einem Grundstückskauf verjähren nach 10 Jahren (§ 196 BGB)

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben 2001 von einem Bauverein ein Haus von 1934 gekauft.2005 wollten wir anbauen
und den Dach des alten Hauses direkt erneuern.Da zu unserem Haus beim Bauamt keinerlei Unterlagen gab ,nahm mann die Bauzeichnungen der Nachbarhäuser an.

Daraufhin sollten wir einen Vermesser bestellen .der Grundstück und Gebäude abmaß.
Der Abstand zur einem Nachbar beträgt 2,93 cm.Das Haus ist unter Bestandsschutz und wir dürfen kein komplett neuen Dachstuhl erstellen und eindecken.Den Anbau wir 10 cm versetzt 2009 gebaut.Die Dächer sollten eigentlich miteinander verbunden werden. auf gleicher Höhe sein.
Uns wurde eine Baugenehmigung erteilt,wo wir schwierige Anforderungen zu dem Dach erfüllen müssen.Diese Maßnahme sprengt nun unsere finanzielle Möglichkeit.Daher haben wir privat seit 2011 Baustopp,weil wir nicht wissen was wir mit dem Dach machen.

Beim Kauf konnte mann diesen Mangel nicht sehen.Es ist ein freistehendes Haus,augenscheinlich 3 m Abstandsflächen zu den Nachbarn.Uns wurde über das bestehende Bestandsschutz und damit verbundene Eingrenzungen von Baumaßnahmen nicht verwiesen.
Wäre es nicht die Pflicht des Marklers oder Eigentümers uns aufmerksam zumachen?
Ist das nicht arglistig rechtlicher Mangel am Haus?Muss ich beim Verkauf darauf hinweisen?
Kann ich Schadenersatz verlangen ,weil ich nicht weiterbauen konnte?
Kann ich Schadenersatz verlangen,weil verschwiegen wurde?

Danke im Voraus

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Ein Anspruch auf Schadensersatz besteht jedenfalls heute nicht mehr. Sämtliche Ansprüche aus dem Grundstückskaufvertrag sind inzwischen verjährt.

Nach § 196 BGB verjähren Ansprüche auf Übertragung des Eigentums an einem Grundstück sowie auf Begründung, Übertragung oder Aufhebung eines Rechts an einem Grundstück oder auf Änderung des Inhalts eines solchen Rechts sowie die Ansprüche auf die Gegenleistung in zehn Jahren. Damit verjähren Kaufpreisansprüche aus einem Grundstückskaufvertrag ebenfalls in zehn Jahren.

Sie haben das Grundstück im Jahr 2001 erworben; die Ansprüche sind also seit dem Jahr 2011 verjährt.

Auch ein Anspruch wegen arglistiger Täuschung wäre verjährt, da es hier auf Ihr Erkennen der möglicherweise erfolgten Täuschungshandlung ankommt (nach Ihren Angaben im Jah 2009). Die Verjährungsfrist beträgt hier 1 Jahr (§ 124 BGB).

Ich bedauere, Ihnen keine günstigere Auskunft geben zu können.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 02.04.2015 | 07:13

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