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Besonders schwerer Diebstahl/Urkundenfälschung/Fahren ohne Fahrerlaubnis


12.11.2005 02:38 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



1.Fahren ohne Fahrerl.vom 30.1.03 in 3 Fällen zu einer
Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je 20€. Sperre bis 4.03.04
2.Fahren ohne Fahrerl. am 26.2.04 zu einer Geldstrafe von
70 Tagssätzen zu je 25€ verurteilt.
3.Fahren ohne Fahrerl. vom 23.6.04 zu einer Freiheitsstrafe von
6 Wochen zur Bewährung verurteilt. Bewährung läut bis 2007.
4. vom 30.09.2004 Urkundenfälschung in Tateinheit mit Fahren
ohne Fahrerlaubnis zu einer Freiheitsstrafe von 4 Monaten
und 2 Wochen verurteilt und die zuvor ausgesetzte
Freiheitstrafe zur Bewährung wird widerrufen.

Wir haben gegen die nummer 4. Berufung eingelegt.
Am 11.11.2005 war das Berufungsverfahren. Die Strafe wurde
nicht zur Bewährung ausgesetzt.
Also muss er die 4 Moate und 2 Wochen absitzen.
Dazu kommt noch eine Ladung zum Strafantritt vom 4.11.2005
von 50 Tagen oder 500€ bis 01.12.2004 bezahlen.

Am 16.11.2005 hat mein Mann noch eine Verhandlung wegen
besonders schwerem Diebstahl (er hat einen Anwalt.)
Ich hoffe einer kann mir helfen und dazu was sagen, womit
wir zu rechnen haben.

Danke

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Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Anfrage möchte ich im Rahmen dieser Erstberatung wie folgt beantworten:

1. Bei der „Ladung zum Strafantritt“ dürfte es sich um die Androhung der Vollstreckung von Ersatzfreiheitsstrafe handeln. Dies geschieht, sobald Geldstrafen nicht gezahlt werden. Dabei entspricht ein Tagessatz einem Tag Freiheitsstrafe. Will Ihr Mann die Vollstreckung der Ersatzfreiheitsstrafe abwenden, so muss er die Geldstrafe zahlen. Kann er dies nicht im Ganzen tun, so muss er bei Gericht um eine Frist oder um eine Ratenzahlung nachsuchen (falls noch nicht geschehen), vgl. § 42 StGB.

2. Der Strafrahmen bei einem besonders schweren Fall des Diebstahls (§ 243 StGB) beträgt Freiheitsstrafe von 3 Monaten bis zu 10 Jahren. Ich vermute, dass Ihr Mann einen Verteidiger hat, weil ihm dieser vom Gericht als Pflichtverteidiger beigeordnet worden ist. Nach § 140 Abs. 2 StPO ist dies der Fall, weil das Gericht davon ausgeht, dass Ihr Mann zu einer Freiheitsstrafe von mindestens 1 Jahr verurteilt werden wird. Allerdings steht die genaue Strafhöhe natürlich erst am Ende der Hauptverhandlung fest. Es kann also auch eine mildere Strafe dabei herauskommen. Eine Geldstrafe ist jedoch bei § 243 StGB (so gut wie) ausgeschlossen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan André Schmidt, LL.M.
Rechtsanwalt
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