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Besondere Jahresarbeitsentgeltgrenze PKV

09.03.2018 07:06 |
Preis: 30,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ralf Hauser, LL.M.


Ich war als Arbeitnehmer am 31.12.2002 wegen Überschreitung der Jahresarbeitsentgeltgrenze von der Krankenversicherungspflicht befreit und in einer PKV versichert (Nachweise habe ich).

Gilt für mich jetzt lebenslang (egal unter welcher Konstellation) die besondere Jahresarbeitsentgeltgrenze, auch wenn ich zwischenzeitlich (2004) aufgrund von Arbeitslosigkeit für ein paar Wochen gesetzlich versichert war?

Ich frage deswegen, weil ich für einen gewissen Zeitraum (1-2 Jahre) meine Arbeitszeit etwas reduzieren möchte und versicherungspflichtig würde, allerdings nicht wenn für mich die besondere Jahresarbeitsentgeltgrenze gälte.

Nachfrage: Alternativ könnte ich auch auf eine Stelle mit weniger als 50% der Arbeitszeit wechseln (statt 40 also z.B. 19,75 Stunden). Dann hätte ich in jedem Fall das Recht auf Befreiung (bin seit 2004 ununterbrochen in der PKV)? Verstehe ich das richtig?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Leider gilt die besondere Jahresarbeitsentgeltgrenze für Ihr ganzes Erwerbsleben.
Die besondere Jahresarbeitsentgeltgrenze gilt für Arbeitnehmer, die am 31.12.2002 wegen Überschreitens der Jahresarbeitsentgeltgrenze versicherungsfrei und zu diesem Zeitpunkt mit einer privaten Krankenkostenvollversicherung abgesichert waren. Diese Grenze bleibt für den Beschäftigten auch dann gültig, wenn er den Arbeitgeber wechselt, zeitweise gar nicht versichert ist oder zwischenzeitlich krankenversicherungspflichtig werden sollte.
Hiermit wollte der Gesetzgeber Ihren Besitzstand wahren, weil die Jahresarbeitsentgeltgrenze sehr stark erhöht wurde, um den Arbeitnehmern die Möglichkeit der privaten Krankenversicherung zu erschweren.
Wenn Sie die Arbeitszeit um 50 % reduzieren und damit unter die besondere Jahresarbeitsentgeltgrenze kommen, dann können Sie sich auf jeden Fall gesetzlich krankenversichern.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Hauser, LL.M. ( Versicherungsrecht)
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Arbeitsrecht


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