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Besitzaustausch nach Trennung


| 30.11.2008 20:14 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Ich habe mich von meinem Freund getrennt. Neben persönlichen Dingen (Kleidung etc.), habe ich noch seinen Hausschlüssel und er (ebenfalls neben persönlichen Dingen) meine Post.
Auf Vorschläge meinerseits zur gegenseitigen Übergabe reagiert er ablehnend und verlangt die Herausgabe der Schlüssel und seiner persönlichen Sachen. Da ich kein Vertrauen darin habe, danach meine Sachen zu erhalten, möchte ich darauf nicht eingehen.Er enthält mir meine Post vor, ich weiß nicht einmal, was ich bekommen habe, er macht nur Andeutungen.
Er droht mit juristischen Schritten.
Es ist mir bewusst, dass der Schlüssel nicht sein Eigentum ist und an ihn zurück gehen muss.
Meine Frage: Muss ich auf seine Forderung eingehen und ihm zuerst seine kompletten Sachen schicken und dann darauf hoffen, dass ich meine Sachen bekomme oder darf ich weiter auf eine persönliche Übergabe bestehen? Steht mir die Herausgabe meiner Post nicht ebenso zu?

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Guten Abend,

Natürlich können Sie erstens die Herausgabe Ihrer Post etc. verlangen. Sie können zweitens die Herausgabe der Sachen Ihres Ex-Freundes so lange verweigern, bis Sie Ihre eigenen Sachen zurückbekommen. Das Problem ist, dass sich die gegenseitigen Herausgabeansprüche so gewissermaßen lahm legen. In einem Prozess würde es daher, da niemand zur Vorleistung verpflichtet ist, zu einer sog. Verurteilung Zug um Zug kommen.

Wenn Sie wichtige Post vermissen, wäre grundsätzlich die Möglichkeit des einstweiligen Rechtsschutzes gegeben. Ansonsten wird sich aber ein Prozess wegen einer solche Alltagsangelegenheit kaum lohnen und auch zu lange dauern. Daher folgender praktischer Vorschlag: Sie beide übergeben an eine gemeinsame gewählte dritte Person sämtliche Sachen, die dann wiederum die Sachen an den jeweils anderen weitergibt.


Mit freundlichen Grüßen

M. Juhre
Rechtsanwalt
Bewertung des Fragestellers 30.11.2008 | 21:13


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