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Besitz einer Niederlassungserlaubnis und Dauer von Auslandsaufenthalt

| 07.01.2015 12:39 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung:

Verlust eines EU-Daueraufenthaltsrechts und die Möglichkeiten für Nicht-EU-Ausländer als Ehegatten eines Deutschen

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Deutscher bin ich in einem deutschen Unternehmen unbefristet beschäftigt und für insgesamt 5 Jahre als Expatriate ins nicht europäische Ausland entsendet worden. Mit meiner ausländischen Frau bin ich bereits 8 Jahre verheiratet; sie hat vor 2 Monaten ihre unbefristete Niederlassungserlaubnis erhalten. Wir haben beide in DE einen gemeinsamen, angemeldeten Wohnsitz (Untermiete). Wir reisen 1-2 pro Jahr für 1-2 Wochen nach DE.

Nun meine Verständnisfrage zu folgendem Absatz:
<<<
Die Niederlassungserlaubnis erlischt ..., wenn der Ausländer "aus ... nicht vorübergehenden Grunde ausreist". Sie erlischt gemäß § 51 Abs. 1 Nr. 7 AufenthG , wenn "der Ausländer ausgereist und nicht innerhalb von sechs Monaten ... wieder eingereist ist"
>>>

Bedeutet dies, wenn meine Frau vor dem Ablauf von 6 Monaten nach DE zurückkehrt, 1 Woche in DE verweilt und dann wieder (für 6 Monate) ins Ausland reist, dass Sie ihre Niederlassungserlaubnis nicht verliert / nicht verlieren kann?
Ich habe "gehört", das der Lebensmittelpunkt in DE sein muss und "man" (wer, der deutsche oder ausländische Ehepartner, oder beide?) sich mindestens 182 Tage pro Jahr in DE aufhalten muss.

07.01.2015 | 14:24

Antwort

von


(1748)
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70372 Stuttgart
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Der Lebensmittelpunkt muss grundsätzlich in der Tat in Deutschland seien, wobei jedoch Ausnahmen aus dringenden persönlichen/beruflichen Gründen denkbar sind.

Ein Aufenthalt von mindestens 182 Tage pro Jahr in der BRD ist nach meiner Kenntnis durchaus gefordert.

Die Ausländerbehörden haben dieses nach Recht und Gesetz streng auszulegen, weshalb ich hier über diesen Weg keine geeignete Lösung sehe.

Aber:
Denkbar und viel besser wäre ein EU-Daueraufenthaltsrecht (wenn auch zeiltich nur eingeschränkt, s. u. letzter Satz):
Familienangehörige wie Ehegatten insbesondere und die nicht Unionsbürger sind, haben dieses Recht, wenn sie sich seit fünf Jahren mit dem Unionsbürger ständig rechtmäßig im Bundesgebiet aufgehalten haben.

Das sollte hier wohl von der bisherigen Dauer nämlich erfüllt werden können.

Ausnahmsweise geht es auch schon nach drei Jahren.

Eine Abwesenheit aus einem seiner Natur nach nicht nur vorübergehenden Grund von mehr als zwei aufeinander folgenden Jahren führt jedoch auch zum Verlust des Daueraufenthaltsrechts.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

Bewertung des Fragestellers 09.01.2015 | 00:26

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