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Beschwerung Nachvermächtnis / Pflichtteil

| 08.05.2014 15:23 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Alexander Nadiraschwili, LL.M.


Meine Mutter ist vor kurzem verstorben. Sie war verheiratet mit meinem Stiefvater, welcher 1995 verstorben ist. Dieser Stiefvater hat meiner Mutter ein Haus mit allen Rechten und Bestandteilen zum Alleineigentum vererbt. Sie wurde aber testamentarisch (notariell) mit einem Nachvermächtnis beschwert, nach ihrem Ableben den Grundbesitz an mich, ihre Tochter, unentgeltlich weiter zu übertragen. Für den Fall, dass meine Mutter vor ihm verstorben wäre, wäre ich Ersatzvermächtnisnehmerin gewesen. Für mich stellt sich nun die Frage, ob meinem Bruder von diesem Haus evtl. ein Pflichtteil oder gar ein anderer Erbteil zusteht.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Grundsätzlich ist hier das Nachvermächtnis als Nachlaßverbindlichkeit vor der Berechnung des Pflichtteils vom Wert des Nachlasses abzusetzen. Vor der Berechnung des Pflichtteils sind die Erblasserschulden vom Wert des Nachlasses abzuziehen und da es sich bei dem Nachvermächtnis nicht um ein "vom Erblassser angeordnetes Vermächtnis" sondern um eine Erblasserschuld handelt, ist der Anspruch aus dem Nachvermächtnis vor der Berechnung des Pfllichtteils vom Nachlaßwert abzuziehen - daher ist bei der Berechnung eines möglichen Pflichtteilsanspruchs Ihres Bruders gegenüber dem Erbe Ihrer Mutter das Nachvermächtnis nicht mit zu berücksichtigen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 12.05.2014 | 07:51

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