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Beschwerde. TÜV - Prüfer ,pr. Prüfung;

03.06.2011 17:37 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich brauche Ihren Rat.

Ich bin 53 Jahre alt, seit 01.1995 selbständiger Fahrlehrer.
Um kurzzufassen: gestern hatte ich pr. Prüfung,
mit meinem Fahrschüler war ich zufrieden. Es gab zwei Kleinigkeiten, die der Prüfer genannt hatte... Aus meiner Sicht hat mein Fahrschüler die Prüfung bestanden
Und dann kommt: " Leider haben Sie Ihre Prüfung nicht bestanden!"
-"Warum????"
-"Ist meine Meinung"
...................

Dann hat er einfach Fehler aufgezählt, die mein Fahrschüler nicht gemacht hat!!!! Und mir ins Gesicht gelacht: "Die Prüfung ist gelaufen! Sie können nichts ändern.."
Ich verstehe sehr gut, dass jemand dann und wann einen schlechten Tag hat und schlecht gelaunt ist. Ich kann aber nicht akzeptieren, dass jemand, der einen Beruf mit Menschenkontakt ausübt, nicht ehrlich ist, seine Antipathie offen zeigt, beleidigt...
Wo kann ich eine Beschwerde auf sein Verhalten einreichen? Gibt es eine Überwachungsstelle?
Wie kann ich mich für die Zukunft schützen? Die pr. Prüfung mit ihm kann ich mir nicht vorstellen...
Ich bedanke mich im Voraus
mit freundlichem Grus
W.A.
03.06.2011 | 19:09

Antwort

von


(266)
Am Wissenschaftspark 29
54296 Trier
Tel: 06514628376
Web: http://www.zimmlinghaus.de
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Es besteht die Möglichkeit Widerspruch einzulegen- dies müsste aber der Fahrschüler selbst tun.

Sofern der Fahrschüler das Nichtbestehen der Prüfung so nicht akzeptieren will, muss er innerhalb eines Monats Widerspruch bei der Fahrerlaubnisbehörde einlegen.

Je nach Region heißt die zuständige Fahrerlaubnisbehörde Landratsamt, Kreisverwaltung oder Stadt, aufzusuchen wäre hier die entsprechende Unterabteilung, die "Führerscheinstelle".

Der Fahrschüler müsste in diesem Widerspruch dann fordern, dass ein bestimmter Verwaltungsakt erlassen wird. In diesem Fall wäre dies die Erteilung der Fahrerlaubnis. Nach einer Ablehnung, die man hier wahrscheinlich erwarten müsste, wäre der nächste Schritt die Verpflichtungsklage am Verwaltungsgericht.

Ob es sich in Anbetracht der eher geringen Erfolgsaussichten lohnt, diesen Weg zu beschreiten, erscheint mir fraglich.

Sie selbst als Fahrlehrer können sich beim TÜV "beschweren", ich gehe davon aus, dass der Prüfer ein TÜV-Sachverständiger war. Hier gibt es sicher auch einen Vorgesetzten. Es würde sich hierbei aber nicht um eine formal-juristische Beschwerde handeln. Sie können aber durchaus dort vorsprechen und Ihre Sicht der Dinge darlegen und erklären, wie Ihrer Meinung nach die Prüfung abgelaufen ist. Damit werden Sie zwar nicht zwingend etwas erreichen - es wäre aber möglich, dass dieser Prüfer vielleicht auch schon anderen Fahrlehrern negativ aufgefallen ist. Vielleicht würde der Vorgesetzte dann das Gespräch mit dem Prüfer suchen. Mehr können Sie als Fahrlehrer hier nicht tun.

Meines Wissens nach besteht keine Möglichkeit darauf zu bestehen, dass dieser Prüfer keine Fahrprüfung mehr bei Ihrer Fahrschule abnimmt.

Ich bedaure sehr, Ihnen keine für Sie günstigere Auskunft erteilen zu können!

Abschließend weise ich Sie darauf hin, dass im Rahmen dieser Plattform nur eine erste Einschätzung des Sachverhalts, basierend auf Ihren Angaben, möglich ist. Sollten hier wichtige Angaben hinzugefügt oder weggelassen worden sein, kann die rechtliche Beurteilung völlig anders aussehen. Diese Plattform kann und will den Gang zu einem Berufskollegen nicht ersetzen.

Rein vorsorglich erlaube ich mir aufgrund entsprechender Vorkommnisse in der jüngsten Vergangenheit auf dieser Plattform den allgemeinen, aber eindringlichen Hinweis, dass der für die Beantwortung dieser Frage ausgelobte Einsatz unbedingt sofort zu entrichten ist. Eine Rücklastschrift bzw. eine Nichtzahlung wird strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, denn der Tatbestand des Eigehungsbetrugs wäre durch bewusstes Inkaufnehmen von Rücklastschriften erfüllt.

Ich wünsche Ihnen alles Gute!

Thomas Zimmlinghaus
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

(266)

Am Wissenschaftspark 29
54296 Trier
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