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Beschuldigter: Datenveränderung, Ausspähen von Daten, Computerbetrug

06.02.2015 19:20 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Pilarski


Zusammenfassung: Es geht um eine mögliche Strafbarkeit wegen Datenveränderung, Computerbetrug und Ausspähen von Daten.

Hallo,
Person A & B hat ein Brief von der Polizei bekommen wo der oben genannte betreff drin steht.
Person A & B wissen aber von nichts, was geschehen ist, bzw. was überhaupt Sache ist.
Person A & B sind am Donnerstag eingeladen bei der Polizei zur selben Zeit.
Person A & B haben von so etwas überhaupt keine Ahnung und wissen nicht wie es dazu gekommen ist.

Frage:
wie kann sowas passieren, das man so einen Brief erhält?
was ist zu tun?
was soll man vor Ort sagen?
was kann passieren?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Eingangs möchte ich Ihnen mitteilen, dass eine abschließende Beurteilung der Rechtslage in einem solchen Fall nur möglich ist, wenn die Ermittlungsakten eingesehen werden.

Es ist schwer zu sagen, wie so etwas passieren kann, wenn die zu Unrecht Beschuldigten tatsächlich in Wahrheit keine strafbaren Handlungen begangen haben. Es kann aber vorkommen, dass Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zunächst die falschen Personen bzw. Beschuldigten treffen. Die Ermittlungen befinden sich zu diesem Zeitpunkt noch am Anfang, so dass der Sachverhalt noch nicht abschließend aufgeklärt worden ist. Die anderen Alternative ist, dass Sie Opfer eine falschen Verdächtigung geworden sind, weil jemand eine „Rechnung" mit Ihnen offen hat.

Das Ausspähen von Daten wird beispielsweise mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren, der Computerbetrug mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren und die Datenveränderung mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren bestraft. Das hängt von der Schwere der Tat sowie von eventuellen Vorstrafen ab.

Sie sollten gar nichts sagen. Einer Ladung zur Polizei muss nicht gefolgt werden. Sie sollten, bis die Ermittlungsakte eingesehen wird und klar ist, worauf die Vorwürfe fußen, von Ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machen. Lediglich eine Ladung durch die Staatsanwaltschaft und durch das Gericht muss gefolgt werden.

Ich empfehle also die Akteneinsicht bei der zuständigen Staatsanwaltschaft zu beantragen. Die Akten zu prüfen und so dann abzuwägen, ob weiterhin vom Aussageverweigerungsrecht Gebrauch gemacht wird oder eine Stellungnahme an die Staatsanwaltschaft im Hinblick auf die Tatvorwürfe abgegeben werden soll.

Ich kann Ihnen gerne anbieten, Sie und Ihren Bekannten in dieser Sache zu vertreten, wenn Sie mich direkt beauftragen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 06.02.2015 | 21:33

"was ist zu tun?
was soll man vor Ort sagen?
was kann passieren?"

Hallo, ich habe das nicht ganz verstanden.
Von Person A & B wird evntl. etwas ausgefragt sofern man hingeht.
Was ist aber wenn man nichts zu sagen hat, soll Person A & B auch sagen das sie nichts wissen? Gibt es da Konsequenzen?

Person A & B haben damit ja absolut nichts zu tun und wissen auch von nichts.

Was ist wenn man der Einladung der Polizei nicht folgt?

Was ist ratsamer da hinzugehen und auch zu sagen das man nichts weis oder der Einladung nicht zu folgen.

Man kennt sich in diesem Gebiet nicht aus deshalb frage ich nochmal nach, da man so etwas zum ersten mal erlebt.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.02.2015 | 05:05

Sehr geehrter Ratsuchender,

lsen Sie meine Antwort noch einmal durch. Ich habe auf alle Fragen geantwortet.

Was ist zu tun? Es ist zu schweigen und Akteneinsicht zu beantragen.

Was ist vor Ort zu sagen? Gar nichts, da man schweigen sollte, weil man ein Aussageverweigerungsrecht hat.

Was kann passieren? Die genanten Straftaten können mit Freiheitsstrafen bis zwei, drei und fünf Jahren bestraft werden.

Man muss der Ladung der Polizei nicht folgen. Es gut keine Konsequenzen. Es ist ratsam die Akten einzusehen und dringend eine Stellungnahme an die Staatsanwaltschaft zu fertigen, um alles vorzutragen, was Sie entlastet.

MfG Pilarski

Rechtsanwalt

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