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Beschuldigt als fahrerflüchtiger Unfallbeteilgter

| 04.04.2017 11:14 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


14:14

Folgender Hergang:
Ich habe mein Auto rechts am Straßenrand geparkt.
Ich denke, dass ich geschaut habe bevor ich die Autotür einen Spalt zum aussteigen geöffnet habe.
Ich hatte zumindest nicht in nächster Nähe ein Fahrzeug gesehen

Auf der rechten Fahrspur war dann doch ein Fahrzeug, welches durch mein öffnen der autotür sehr weit nach links ausgewichen ist und dabei kollidiert ist mit einem anderen Fahrzeug auf der linken Spur

Die beiden Fahrzeuge sind ein Stück weiter stehengeblieben und haben sich über die Kollision auseinandergesetzt
Der Fahrer eines direkt hinter dem Betroffenen Fahrzeuges auf der linken Fahrspur war ebenfalls dabei

Als ich vorbei ging, würde ich angesprochen, dass ich die Tür aufgerissen hätte.
Da ich mich in keinster Weise schuldig gefühlt habe, habe ich das gesagt, und bin weitergegangen

Gerade nun war die Polizei bei mir und hat mir mitgeteilt, dass ich beschuldigt bin in dieser Sache wg Fahrerflucht

Meine Personalien wurden aufgenommen.
Ich habe zuerst kurz meine Sicht geschildert, aber keine protokollierte Aussage gemacht

Jetzt mimt das Ganze wohl seinen Lauf...
Verkehrspolizei, Staatsanwaltschaft ...

Ich bin total geschockt - ich war mir keiner Schuld bewusst und habe jetzt wirklich Angst.

Was kann ich tun? Was ist zu tun?
Danke für Unterstützung!

04.04.2017 | 12:03

Antwort

von


(1068)
Radeberger Str. 2K
01796 Pirna
Tel: 03501/5163030
Web: https://RA-Peter-Eichhorn.de
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Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie sollten keine Angaben zum Sachverhalt machen.
Zu Vernehmungsterminen bei der Polizei sollten Sie nicht gehen.

Idealerweise beauftragen Sie einen Rechtsanwalt / eine Rechtsanwältin mit der Akteneinsicht in die Ermittlungsakte, um zu erfahren, was die Unfallbeteiligten ausgesagt haben.

Dann kann über das weitere Vorgehen entschieden werden.

Ihnen wird vorgeworfen, sich unerlaubt vom Unfallort entfernt zu haben (§ 142 StGB ). Unfallbeteiligter ist "jeder, dessen Verhalten nach den Umständen zur Verursachung des Unfalls beigetragen haben kann." (§ 142 Abs. 5 StGB )

Nach Ihrer Schilderung trifft die bei Ihnen zu.

Eine mögliche Verteidigungsmöglichkeit ist, dass Ihnen die Erkenntnis gefehlt hat, mitursächlich für den Unfall gewesen zu sein.

> Warten Sie zunächst ab. Wenn Sie ein Schreiben von der Polizei erhalten, teilen Sie mit, dass Sie keine Aussage machen werden.

Beauftragen Sie einen Rechtsanwalt / eine Rechtsanwältin mit der Akteneinsicht.

Es gibt keinen Grund Angst zu haben.
Im günstigsten Fall wird das Strafverfahren eingestellt und als Ordnungswidrigkeit (§ 34 StVO ) verfolgt, im schlimmsten Fall - wenn sich Ihre Schilderung so bestätigt unter Berücksichtigung Ihrer geringen Schuld - droht eine kleine Geldstrafe (und ein Fahrverbot [bei einem Schaden von mehr als 1.300 €]).

Gern kann ich für Sie tätig werden.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 04.04.2017 | 13:50

Herzlichen Dank für die schnelle Antwort, Herr Eichhorn!

Bitte noch eine kurze Rückfrage:

Ich bin recht nah zum Unfallort /ca 50 m) zum Frisör gegangen.
Die Unfall-Beteiligten hatten das auch gesehen, weshalb die Polizei mich dort auch sofort gefunden hat.
Zudem hatte ich es erwähnt.

Ist das auch eine sich positive auswirkende Tatsache, um zu beweisen, dass ich nicht weggelaufen bin, sondern durchaus offen gezeigt habe, wo ich zu finden bin?

Beste Grüße
Andrea Wagner-Böhm

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 04.04.2017 | 14:14

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Mitteilung.

In der Rechtsprechung ist nicht abschließend geklärt, ab wieviel Meter ein Entfernen vom Unfallort im Rechtssinne vorliegt.

Wenn Sie aber mitgeteilt haben, wo Sie zu finden sind, wirkt sich dies positiv aus, da Sie sich noch in näherem Umkreis der Unfallstelle (50 m) befanden und jederzeit Feststellungen zu Ihrer Person, zu Fahrzeug und Art der Beteiligung machen konnten.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 06.04.2017 | 10:06

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