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Beschluss einstweiliger Verfügung wegen Stromsperrung

| 13.04.2018 16:38 |
Preis: 52,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Ich habe durch einen Mitarbeiter den Strom bei einer Mieterin abstellen lassen, weil diese die Stromkosten über 4 Monate (4x40,00€) = 160,00€ nicht gezahlt hat. Der Strom wird über einen mir gehörenden Stromzähler abgerechnet.
Die Mieterin hat beim Amtsgericht diesen Beschluss bewirkt. In dem Antrag sind aber falsche Angaben:
1. Es wird als Vermieter mein Sohn angegeben, was aber nicht richtig ist.
2. Bietet die Mieterin eine Ratenzahlung von 30,00€ monatlich an. Die Stromkosten Vorauszahlungen belaufen sich aber schon auf 0,00€ monatlich.
Die Schuld würde aber somit nicht geringer sondern sich weiter erhöhen.
Der Beschluss wurde mir heute übergeben, da mein Sohn nicht zu erreichen ist.

Bin ich verpflichtet den Strom wieder einzuschalten, oder ist der Antrag wegen falscher Adresse und falscher Angaben ungültig.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Wenn der Sohn als Gegner in dem Beschluß genannt wird und er in dem Beschluß dazu verurteilt wird, den Strom wieder anzuschalten, ist der Beschluß wirkungslos, da nur Sie den Strom wieder anschalten können. Sie selbst können und müssen nichts veranlassen, jedoch sollte Ihr Sohn umgehend Widerspruch gegen den Beschluß einlegen und diesen damit begründen, dass er weder Vermieter noch Stromzählerinhaber ist. Der Sohn darf den Beschluß keinesfalls ignorieren, da der Beschluß formal wirksam ist. Sollte der Beschluß zwischenzeitlich vollstreckt werden, können Sie eine Drittwiderspruchsklage gegen das zwangsweise Anschalten des Stroms erheben.

Die zu geringe Ratenzahlung ist kein Grund, gegen den Beschluß vorzugehen, da die Mieterin dem Sohn kein Geld schuldet. Würde sich der Beschluß gegen Sie richten, könnten Sie jedoch mit dem Argument der zu niedrigen Raten Widerspruch einlegen.

Sie sollten aber unbedingt einen Anwalt einschalten. Zum Einen sind die Widersprüche und die Drittwiderspruchsklage kompliziert und es können leicht Fehler gemacht werden, zum Anderen wird die Gegenseite unverzüglich eine weitere einstweilige Verfügung beantragen, diesmal gegen Sie, sobald dort der Fehler auffällt.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 13.04.2018 | 21:40

Mein Rechtsanwalt ist zur Zeit im Urlaub. Können Sie das übernehmen oder mir die richtigen Texte senden. Natürlich gegen Bezahlung.

Mit freundlichen Grüßen

Heinrich Dolle

www.Luther-Predigt.de

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.04.2018 | 22:38

Sehr geehrter Ratsuchender,
leider bereite ich mich auch gerade auf meinen Urlaub vor. Bitte wenden Sie sich vertrauensvoll an einen anderen Anwalt auf dieser Plattform.
Mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt

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Bewertung des Fragestellers 15.04.2018 | 08:23

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