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Beschäftigungsverbot während der Schwangerschaft - Berechnung Lohnfortzahlung

| 11.05.2010 07:57 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Ich habe am 01.05.2010 den Arbeitsplatz gewechselt und heute erfahren, dass ich schwanger bin. Der Frauenarzt hat mir ein Beschäftigungsverbot, bis zum Beginn des Mutterschutzes erteilt. Mein neuer Arbeitsvertrag ist ein 2 Jahres -Vertrag mit 6 Monaten Probezeit!

Nun meine Fragen:
Wie wird die Lohnfortzahlung berechnet, da ich ja noch keine 13 Wochen bei diesem Arbeitgeber arbeite? Bekomme ich nur so viel, wie ich jetzt in der Zeit vom 01.05. bis zum heutigen Tag "erarbeitet" habe oder das, was monatlich im Arbeitsvertrag festgelegt wurde?

Besteht trotz der 6 Monate Probezeit ein Kündigungsschutz? Oder kann mich mein neuer Arbeitgeber nach Vorlage des Beschäftigungsverbotes kündigen?

Vielen Dank im Vorraus.

Guten Morgen,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der von Ihnen dazu mitgeteilten Informatione wie folgt beantworten:

Für die Berechnung der Lohnfortzahlung gilt § 11 Abs. 1 Satz 4 MuSchG:

"Hat das Arbeitsverhältnis nach Satz 1 oder 3 kürzer gedauert, so ist der kürzere Zeitraum der Berechnung zugrunde zu legen."

In Ihrem Fall wird also das durchschnittliche Entgelt vom 01.05. bis heute hochgerechnet, wobei die Ansprüche aus dem Arbeitsvertrag mit berücksichtigt werden.


Der Kündigungsschutz des § 9 MuSchG gilt für alle Arten der Kündigung, auch für eine Kündigung in der Probezeit.


Daher können Sie nicht wirksam gekündigt werden, wenn Sie dem Arbeitgeber Schwangerschaft und Beschäftigungsverbot mitteilen. Sollte er gleichwohl kündigen, können Sie dies vor dem zuständigen Arbeitsgericht anfechten.


Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 11.05.2010 | 08:29

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