Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Beschäftigungsverbot und Elternzeit

16.03.2018 18:31 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger


Ich bin zur Zeit noch bis Anfang Juni in Elternzeit und beziehe bis dahin Elterngeld. Ich bin in einem unbefristeten Verhältnis als Krankenschwester angestellt und hatte direkt nach Feststellung der Schwangerschaft aus medizinischen Gründen ein vollständiges Beschäftigungsverbot und somit bis zum Mutterschutz Lohnfortzahlung bezogen.
Wir planen jetzt ein weiteres Kind, deswegen meine Fragen:

1. Würde ich jetzt zum Ende der Elternzeit schwanger werden, würde ich wieder (aus medizinischen Gründen) ins Beschäftigungsverbot fallen. Würde es wieder eine Lohnfortzahlung geben, obwohl ich dann seit knapp 2 Jahren keinen Tag in dem Betrieb gearbeitet habe?

2. Wenn nein, was würde mir überhaupt an Geld zustehen, und vor allem von welcher Stelle?


Danke für die Bearbeitung und Beantwortung!

Einsatz editiert am 17.03.2018 09:01:11

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ja, sie erhalten wieder das gleiche Geld als Lohnfortzahlung, auch wenn Sie direkt aus der Elternzeit in das Beschäftigungsverbot wechseln.

Als Mutterschutzlohn wird das durchschnittliche Arbeitsentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor dem Eintritt der Schwangerschaft gezahlt.(§ 18 MuSchG )
Bei der Bestimmung des Berechnungszeitraumes für die Ermittlung des durchschnittlichen Arbeitsentgelts für die Leistungen nach den §§ 18 bis 20 bleiben Zeiten unberücksichtigt, in denen die Frau infolge unverschuldeter Fehlzeiten kein Arbeitsentgelt erzielt hat. (§ 21 MuSchG )


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 76372 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Herzlichen Dank. Der Anwalt mir das bestätigt, was ich mir schon dachte. Prägnant und verständlich, so wie ich es mir wünschte. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für die schnelle und sehr präzise Antwort. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für die verständliche und schnelle Antwort ...
FRAGESTELLER