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Beschäftigungsverbot nach einem Monat Beschäftigung

| 13.02.2020 18:20 |
Preis: 25,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung: Fragen zum Mutterschutzentgelt bei Änderungn des Einkommens

Hallo,
Ich habe bis zum 31.01. auf 450€ gearbeitet und wurde zum 1.2.2020 Vollzeit beim gleichen Arbeitgeber beschäftigt.Ich bin schwanger. Ich werde sehr wahrscheinlich direkt ins Beschäftigungsverbot geschickt. Habe aber erst Ende des Monats einen Arzttermin. Ich habe gelesen das immer die letzten 3 Monate berücksichtigt werden. In meinem Fall sähe es dann folgendermaßen aus:
Dezember 19: 450€
Januar 2020: 450 €
Februar 2020: 2000€

Es wäre finanziell eine Katastrophe weil wir uns ein Haus gekauft haben und wir auf mein Gehalt angewiesen sind und es wäre ja erheblich weniger wenn jetzt 3 Monate berücksichtigt werden und nicht nur der letzte Monat. Zusätzlich würde sich das ja auch extrem aufs Elterngeld auswirken.
Muss ich dann eventuell nur die letzte Abrechnung zur Krankenkasse schicken oder würden dann die Abrechnungen automatisch "fair" berechnet?
Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen.
Vielen Dank im voraus.
14.02.2020 | 14:38

Antwort

von


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01277 Dresden
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Der Mutterschutzlohn bestimmt sich nach Ihrem Entgelt für die Vollzeitstelle. Der vorherige Minijob bleibt ohne Beachtung.

Je nach dem wann die Schwangerschaft eingetreten ist, dass heißt ob vor oder nach dem 01.02.2020, ergibt sich die Rechtsgrundlage. Entweder gem. § 18 MuSchG , dort heißt es: „Beginnt das Beschäftigungsverhältnis erst nach Eintritt der Schwangerschaft, ist das durchschnittliche Arbeitsentgelt aus dem Arbeitsentgelt der ersten drei Monate der Beschäftigung zu berechnen." Danach wir das vertragliche vereinbarte Entgelt herangezogen oder es berechnet sich nach § 21 ABs 4 MuSchG, dort heißt es: „Bei einer dauerhaften Änderung der Arbeitsentgelthöhe ist die geänderte Arbeitsentgelthöhe bei der Ermittlung des durchschnittlichen Arbeitsentgelts für die Leistungen nach den §§ 18 bis 20 zugrunde zu legen, und zwar
1.
für den gesamten Berechnungszeitraum, wenn die Änderung während des Berechnungszeitraums wirksam wird,
2.
ab Wirksamkeit der Änderung der Arbeitsentgelthöhe, wenn die Änderung der Arbeitsentgelthöhe nach dem Berechnungszeitraum wirksam wird."

Das heißt, auch hier wird das Bruttogehalt von 2000,00 € zugrunde gelegt.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit vorzüglicher Hochachtung


Simone Sperling
---------------------------------------
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familien- und Erbrecht
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Betriebswirt (HWK)

Datenschutz:
https://www.anwaltskanzlei-sperling.de/wp-content/uploads/2018/06/Hinweise-zur-Datenverarbeitung.pdf

https://www.anwaltskanzlei-sperling.de/datenschutz/




Nachfrage vom Fragesteller 14.02.2020 | 15:03

Danke für die ausführliche Antwort!
Kann ich also in jedem Fall davon ausgehen das nur die 2000€ der Vollzeitstelle berücksichtigt werden? Habe ich das richtig Verstanden?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.02.2020 | 15:05

Ja, korrekt, das haben Sie richtig verstanden.
Alles Gute für Sie.

Bewertung des Fragestellers 14.02.2020 | 16:55

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 14.02.2020
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