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Beschäftigungsverbot Lohnfortzahlung

| 27.06.2021 13:56 |
Preis: 35,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 15.02.2021 habe ich einen neuen Job angefangen. Am 03.03.2021 habe ich erfahren, dass ich schwanger bin, somit wurde auch der Arbeitgeber informiert.
Ab dem 07.06. habe ich von meinem Arbeitgeber einen Beschäftigungsverbot erhalten, da ich leider die Tätigkeiten nicht ausüben kann. Nun habe ich meinen Gehalt erhalten, jedoch ist dieser nicht wie bekannt, wie in den letzten drei Monaten.
Mein Gehalt ergibt sich allgemein aus dem Grundgehalt zzgl. Provision. Mir wurde jedoch nur Grundgehalt gezahlt. Somit fehlen mir nun 400€.
Welchen Gehalt muss der Arbeitgeber auszahlen? Den Durchschnitt von März, April und Mai inkl. der Provision? Richtig?
Über eine Rückmeldung freue ich mich

27.06.2021 | 14:29

Antwort

von


(5)
Kleine Johannisstr. 10
20457 Hamburg
Tel: 04041357060
Web: https://sonntagskanzlei.de
E-Mail:

Sehr geehrte Fragestellerin,

die Frage möchte ich auf Grundlage der von Ihnen gelieferten Informationen verbindlich beantworten:

Der sogenannte Mutterschutzlohn wird bei einer wöchentlichen Abrechnung aus den letzten 13 Wochen vor Beginn des Beschäftigungsverbots, bei monatlicher Abrechnung aus den letzten drei Monaten vor Beginn des Beschäftigungsverbots berechnet.

Einbezogen werden
- der Grundlohn
- Vergütung für Mehrarbeit wenn sie im Bemessungszeitraum angefallen ist
- Entgelt für Urlaub, Feiertage und Erkrankung
- Sachbezüge
- Provisionen
- Anwesenheitsprämien für den Berechnungszeitraum
- Vergütung für Bereitschaftsdienste

Urlaubsgeld und sonstige Einmalzahlungen, die nicht als Gegenleistung für getätigte Arbeit anzusehen sind, werden nicht einbezogen.
Zeiten, in denen die Frau infolge unverschuldeter Fehlzeiten kein Arbeitsentgelt erzielt hat, bleiben bei der Berechnung unberücksichtigt.
Zu beachten ist darüber hinaus, dass Zuschläge für Sonn-, Feiertags- und Nachtarbeit nur insoweit steuerfrei sind, wenn sie auch tatsächlich geleistet wurden. Enthält der Mutterschutzlohn solche Zuschläge, sind diese grundsätzlich steuerpflichtig.

Im Ergebnis ist der Ihnen gezahlte Mutterschutzlohn falsch berechnet worden, denn Ihre Provisionen sind einzubeziehen.

Viele Grüße,
Julika Sonntag, Rechtsanwältin


Bewertung des Fragestellers 27.06.2021 | 14:38

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ANTWORT VON

(5)

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20457 Hamburg
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Betriebsverfassungsrecht, Arbeitsrecht, Pferderecht