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Beschädigung von Umzugsgut


09.05.2005 18:08 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Hallo,

Anfang diesen Jahres habe ich einen Umzug meiner Möbel von einer Spedition durchführen lassen. Leider erwies sich der Transport als doch nicht so fachgerecht, wie ich es mir gedacht hatte. Es wurden Möbel wegen unzureichender Transportverpackung beschmutzt und beschädigt. Dies wurde auch entsrechend in einem Schadensprotokoll aufgenommen bzw. innerhalb von 14 Tagen gemeldet mit der Bitte um Weitergabe an die Versicherung der Spedition. Im speziellen Fall der Möbelverschmutzung habe ich noch am Tag des Umzuges mit der Geschäftsführung telefoniert und vereinbart, die entsprechenden Teile reinigen zu lassen, die Kosten dafür würde das Umzugsunternehmen übernehmen. Sollte die Reinigung fehlschlagen, dann würde man weitersehen. Für eine andere Beschädigung an einem Gegenstad während des Umzuges wurde in diesem Gespräch ein pauschaler Ersatz vereinbart.
Da die Reinigung nicht den erwarteten Erfolg brachte, habe ich dies der Spedition mitgeteilt und um eine Weitergabe an die Versicherung zur Schadensregulierung gebeten. Darauf und mehrere weitere Emails erhielt ich keine Antwort. Auch die Überweisung der Pauschale und der Reinigungskosten erfolgte nicht innerhalb einer Woche wie vereinbart.
Als nach zwei Monaten immer noch keine Antwort bzw. Zahlung vorlag habe ich eine letzte Frist von 14 Tagen zur Zahlung und Weitergabe der Schadensmeldung per Einschreiben gesetzt.
Erst auf dieses Schreiben hin ist die vereinbarte Zahlung erfolgt, meine weitergehenden Ansprüche wurden jedoch von der Spedition in einem Brief zurückgewiesen mit der Begründung, die Verschmutzung sei laut Aussage der Mitarbeiter bereits vor dem Umzug vorhanden gewesen. Ferner sei meine Schadensmeldung nicht Fristgerecht gewesen, etc.
Der große Haken an der Sache ist, dass ich fast keine Nachweise zur Schadensmeldung habe. Das Schadensprotokoll vom Umzugstag wurde aufgestellt, ich habe mir aber keine Kopie aushädigen lassen. Die zweite Schadensmeldung habe ich per Email gemacht, die gesendete Mail aber dummer Weise gelöscht. Ich habe lediglich Fotos der Schäden und Verschmutzungen am Umzugstag gemacht und natürlich durch die Erfolgte Zahlung einen indirekten Nachweis bezüglich dieser Angelegenheit.

Meine Fragen sind nun:

1) Macht es Sinn bei dieser Sachlage die Sache einem Rechtsanwalt zu übergeben oder ist es wegen der fehlenden ordentlichen Nachweise von meiner Seite aussichtslos den Schaden ersetzt zu bekommen?

2) Ist die Spedition nicht verpflichtet den Vorgang an ihre Versicherung zu melden bzw. kann ich dies erzwingen?

3) Wer muss eingentlich was nachweisen? Für die unsachgemäße Verpackung habe ich nämlich einen Zeugen!



09.05.2005 | 18:34

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie sollten in Ihrem Fall einen Rechtsanwalt aufsuchen, da meines Erachtens durchaus eine Schadensersatzklage Erfolg haben kann.
Besser wäre es, wenn Sie auch das Schadensprotokoll als Kopie in den Händen hätten.

Allerdings hat die Spedition für Beschädigungen teilweise bezahlt. Damit gibt die Spedition zu, dass die ganze Fracht nicht ordnungsgemäß verlaufen ist. Dann muss aber auch die Spedition beweisen, dass die Beschmutzungen schon vorher vorhanden waren. Die Aussagen von Mitarbeitern der Spedition werden in der Verhandlung wenig glaubwürdig erscheinen, da diese nicht neutral sind.Trotzdem sollten Sie die gesamte Korrespondenz, soweit vorhanden, und Zeugen als Beweismittel benennen.

Ferner ist die Spedition nicht verpflichtet,den Schaden an ihre Versicherung zu melden. Sie kann den Schaden selber regulieren.


Mit freundlichen Grüßen

Marcus Alexander Glatzel
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Marcus Alexander Glatzel, Dipl.-Jur.

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