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Beschädigung auf Baustelle


15.01.2018 11:37 |
Preis: 48,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Krim.-Dir. a.D. Willy Burgmer


Zusammenfassung: Es geht um Schaden und Folgeschäden beim Bau.


Der Estrichleger hat bei Arbeiten mit einem Winkelschleifer ein Kunststofffenster beschädigt. Das Fenster ist in seiner Funktion nicht beeinträchtigt. Jedoch ist die Oberfläche beschädigt, so dass es zunächst eine optische Beeinträchtigung ist. Weiterhin ist die Oberfläche rauh (eingebrannte Schleifrückstände), so dass zu erwarten ist, dass die optische Beeinträchtigung im Laufe der Zeit grösser wird.

Mehrere Fensterbauer haben den Schaden begutachtet und übereinstimmend erklärt, dass der Schaden nicht durch Schleifen/Polieren behoben werden kann. Ein Fensterbauer hat auch versucht, die Beschädigung zu beseitigen, jedoch ohne Erfolg. Das Fenster müsste komplett getauscht werden.

Leider wurde der Schaden nicht sofort bemerkt, sondern erst nachdem das Fenster verputzt war. Somit wäre ein Tausch des kompletten Fensters mit erheblichem Aufwand verbunden: Ein Ersatzfenster müsste erst bestellt werden. Die Lieferzeiten liegen bei mehreren Monaten. Beim Austausch würde der Putz beschädigt werden und müsste neu gemacht werden. Auch die Aussendämmung und die Abdichtung müssten neu gemacht werden. Damit könnte der Einzug nicht zum geplanten Termin stattfinden. Nachfolgende Gewerke (zB Kaminbauer) können ihre Arbeiten nicht fortsetzen.

Das alles halte ich nicht für zumutbar.

Unter welchen Umständen wäre es möglich, den Schaden auf Gutachterbasis abzurechnen wie man es von KfZ-Unfällen kennt? Wie setzt sich in diesem Fall die Schadenshöhe zusammen? Welche Nachteile müsste man in diesem Fall akzeptieren?

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Sie schreiben:
„Leider wurde der Schaden nicht sofort bemerkt, sondern erst nachdem das Fenster verputzt war."

Das ist ein Problem, welches voraussichtlich die mittelbaren Folgeschäden beeinträchtigt.

Jedenfalls sollte der Estrichleger bzw. dessen Firma als Verursacher des Schadens unverzüglich (so schell wie möglich!) den Schaden seiner Haftpflichtversicherung melden. Dann kann von dort aus ein Sachverständigengutachten auf deren Kosten den Gesamtschaden eingrenzen und beziffern.

Für einen eigenen Sachverständigen müssten Sie nämlich in Vorleistung treten und könnten erst später – mit Kostenrisiko liquidieren.

Ihrer Schilderung nach wäre hier ein Vergleich auf der Grundlage eines vom Gegner bezahlten Sachverständigengutachtens zielführend.

Äußerstenfalls ist auch an ein selbständiges Beweisverfahren zu denken, für das Sie allerdings weiteren anwaltlichen Rat einholen sollten.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
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