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Berufung gegen 2. Versäumnisurteil

02.05.2011 18:14 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Dratwa


Es erging gegen mich ein 2. Versäumnisurteil. Gründe: der Kläger hat "nicht verhandelt". Dabei habe ich in der Sitzung alle Fragen beantwortet. Am Ende der Sitzung stellte ich einen Antrag. Der Richter lehnte den Antrag ab. Danach stellte ich gegen den Richter einen Befangenheitsantrag. Ich glaubte,die Sitzung wird eingestellt, da nach meiner Meinung, ein abgelehnter Richter keine Urteile verkünden darf, und verließ den Saal. Außerdem hatte ich keinen Anwalt und es gab dazu sprachliche Verständnisprobleme. Nach ca. 6 Wochen erhielt ich überraschend ein zweites Versäumnisurteil. Ich suche jetzt nach einem Rechtsanwalt aus Düsseldorf oder Umgebung, der gegen den 2. Versäumnisurteil eine Berufung einlegen kann. Zivilsache, Streitwert 1100€. Die Frist läuft in zwei Wochen ab. Meine Frage: wie kann man die Sache in dieser Situation noch retten? schade zu verlieren, da die Sache an sich gute Aussicht auf Erfolg hat.

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

vermutlich erließ das Gericht ein zweite sog. unechtes Versäumnisurteil gegen Sie, da Sie nicht richtigen Antrag gestellt haben. Eine Berufung gegen ein zweites Versäumnisurteil ist sehr schwierig. Es muss ein Fall der unverschuldeten Säumnis vorgelegen haben, der bei Ihnen offensichtlich nicht gegeben ist. Also eine Berufung erscheint mir nach dem von Ihnen geschilderten Sachverhalt gegen das 2. Versäumnisurteil nicht möglich. Sie müßten neu klagen. Allerdings will ich meine Entscheidung nicht vorschnell treffen und bitte Sie, sich mit mir zwecks Schilderung der Einzelheiten telefonisch in Verbindung zu setzen.


Mit freundlichem Gruß
Peter Dratwa
Rechtsanwalt
0211 35590816

Nachfrage vom Fragesteller 03.05.2011 | 11:30

ich habe während Sitzung verhandelt d.h. alle richterlichen Fragen beantwortet, erklärte zur Sache (Sitzungsprotikoll hat 8 Seiten), am Ende der Sitzung stellte einen Antrag gegen den Gegner. War außerdem ohne Anwalt und bin der deutschen Sprache nicht mächtig. Der Richter hat es untersagt der Dolmetscherin für mich zu übersetzen. In meiner Anwesenheit wurde kein Bescheid bezüglich Befangenheitsantrag verkündet. Bin ich trotz all dies säumig und habe keine Chancen den 2.VU aufzuheben?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.05.2011 | 12:13

Sehr geehrter Fragesteller,

säumig sind Sie nicht. Ich nehme vielmehr an, dass das Gericht Ihre Klage für unschlüssig hält und demzufolge ein VU erging.Alles weitere werde ich mit Ihnen telefonisch abklären.

Mit freundlichem Gruß
Peter Dratwa
Rechtsanwalt
Königsallee 14
40212 Düsseldorf

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