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Berufswechsel bzw. Firmenwechsel


19.04.2007 19:59 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Hallo,

folgende Situation: Unterhaltspflichtig gegenüber Ex-Frau und Kind (10jahre).-Zahle brav....

Arbeite in einem 4-Schicht-Konti System seit Jahren.
Dieses System wird jetzt (noch nicht offiziell-aber man hat ja kontakte) in ein 3 Schicht System seitens Arbeitgeber umgewandelt (voraussichtlich nächstes Jahr); d.h. Einkommensverlust von ca.minimum 400.-€ Monatlich.

Abgesehen davon steht der Betrieb schon lange auf der Kippe und eine Zukunft in diesem ist eher unwarscheinlich.

Ich möchte mich nun in anderen Firmen bewerben und bin bereit,
München (hier bin ich aufgewachsen und hab meine Familie hier) zu
verlassen, um einen sicheren Arbeitgeber mit Zukunft zu finden.

Natürlich möchte ich weiter im 4-Schicht System tätig sein.

Es ist halt so, das in der Regel weniger Entlohnt wird als neuer Mitarbeiter.

Lt. Gesetz muss ich Klagen gegen Kündigung,Anderungsverträge etc...letztendlich bringt das nichts ausser kosten .

Frage: Kann ich bei einem neuen Arbeitgeber anfangen auch mit mehr als 10% Lohnverlust?? Ich will wechseln wg. Zukunftssicherung und Aufstiegschancen, die momentan bei jetzigen
Arbeitgeber nicht und zukünfig gar nicht mehr gegeben sind.

Oder muss ich klagen und warten bis mein jetziger Arbeitgeber (der sich sehr verdeckt hält) den Laden dicht macht und ich mich dann erst anderwertig bewerben kann...??

es handelt sich bei mir um eine interne!! Stellenausschreibung bei degussa AG. ich bin jetzt bei degussa - Tochter..(die immer weniger kundenaufträge und umsatz macht)

was habe ich für Möglichkeiten?? es handelt sich hier um existenz-sicherung und nicht um unterhalt-drücken .... denn: bekommt sie weniger hab auch ich weniger in der tasche....in diesen sinne...danke für eine antwort

gruß
maass

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Sehr geehrter Ratsuchender,



nur dann, wenn Sie die bisherige Arbeitsstelle leichtfertig aufgeben, wären Sie zur Zahlung der jetzigen Höhe weiter verpflichtet (OLG Frankfurt/Main, Az.: 9 WF 96/03).

Davon kann hier aber nicht nach Ihrer Darstellung die Rede sein, da eben der Verlust des Arbeitsplates offenbar droht.

Der Wechsel zu einer geringer bezahlten Tätigkeit ist aber dann zulässig, wenn der neue Arbeitsplatz sicherer, als der früherer Arbeitsplatz ist (so wie bei Ihnen) und der Mindestunterhalt (257,00 EUR) gesichert bleibt (OLG Zweibrücken, NJW-RR 95, 69).

Um aber Zwangsvollstreckungsmaßnahmen eines ebentuell bestehen Titels nicht ausgesetzt zu sein, müssten sie dann Abänderungsklage erheben.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 19.04.2007 | 20:26

heist das, das für das kind der mindestunterhalt gesichert sein muss..und der ehegattenunterhalt??

titel besteht..wie verstehe ich abänderungsklage?? muss ich klagen, daß ich mich beruflich sichern kann ??

was kostet so eine klage??

klagen klagen... als unterhaltspflichtiger ein freier gefangener...

sorry..bin bisschen deprimiert..dennoch danke für eine antwort

liebe grüße aus münchen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.04.2007 | 08:04

Sehr geehrter Ratsuchender,

wegen der Vorrangigkeit muss "nur" der Mindestunterhalt des Kindes gesichert sein.

Da es einen Unterhaltstitel gibt, der auf gewisse Einkünfte aufbaut, diese Einkünfte dann niedriger werden, sollte eine Abänderungsklage (Wenn eine außergerichtliche Einigung scheitert) in der Tat eingeleitet werden, da ansonsten die Beträge, die im jetzigen Titel festgesetzt sind, dann in der Tat vollstreckt werden könnten.

Die Kosten der Klage sind von der Höhe des Abänderungsbetrages abhängig, kann ich daher mangels Informationen so nicht nennen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

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