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Berufsunfähigkeitsversicherung/Antragstellung

27.06.2021 16:35 |
Preis: 50,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von


Ich bekomme eine monatliche.Rente aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung.
Bei der Antragstellung habe ich unter dem Punkt weitere Berufsunfähigkeitsversicherung nicht alle Angaben vollständig gemacht, da ich dachte das es sich bei einer anderen Versicherung lediglich um eine Rentenversicherung handelt, die nun jedoch auch bei Berufsunfähigkeit zahlt.
Diese Versicherung möchte nun von mir eine Schweigepflichtsentbindung für die Berufsunfähigkeitsversicherung haben die bereits Leistung genehmigt hat.
Muss ich diese Schweigepflichtsentbindung abgeben? Habe ich mich mit der Nichtangabe in irgendeiner Form geschadet? Könnte die Versicherung die jetzt schon zahlt daraufhin die Zahlung einstellen? Wie sollte ich am besten vorgehen?

28.06.2021 | 07:46

Antwort

von


(24)
Am Kaiserkai 69
20457 Hamburg
Tel: 040 / 609 436 70
Web: http://www.komning.com
E-Mail:

Guten Morgen Herr K.,

es ist nicht damit zu rechnen, dass der/die Versicherer Ihnen aufgrund der fehlenden Angabe Vorwürfe machen.
Zwar wird in den Antragsfragebögen der Versicherer regelmäßig nach weiteren BU-Versicherern gefragt, dies dient häufig jedoch der Beschleunigung der Leistungsprüfung. Dies gilt insbesondere dann, wenn, wie bei Ihnen bereits ein Versicherer die Rentenleistung bewilligt hat, es also nicht erforderlich wäre, die ärztlichen Stellungnahmen erneut einzuholen. In Ihrem Fall könnten Sie zudem darlegen, dass Sie zunächst davon ausgegangen waren, dass es sich "nur" um eine Rentenversicherung ohne eingeschlossene BUZ gehandelt hat. Eine Leistungskürzung oder (wie von Ihnen befürchtet) Einstellung der Rentenleistung wird hieraus nicht folgen (können).
Wenn es also nur um die versehentlich nicht erfolgte Angabe der weiteren Versicherung geht, können Sie die Schweigepflichtentbindungserklärung bedenkenlos ausfüllen. Dies wird die Bearbeitung des Leistungsantrags vermutlich beschleunigen.
Grundsätzlich sind Sie jedoch nicht verpflichtet, eine umfassende Entbindung von der Schweigepflicht zu erteilen. Sie können dies dem Versicherers mitteilen und müssten dann die erbetenen Dokumente selbst beibringen, hätten also eine bessere Übersicht über die angeforderten Unterlagen.

Wenn Sie noch Fragen haben sollten, melden Sie sich gerne.

Mit freundlichen Grüßen

Birte Raguse
RAin / FAin VersR


ANTWORT VON

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