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Berufsunfähigkeitsversicherung, - Kann Suchtkrankheit Versicherungsfall sein?

| 27.11.2017 00:03 |
Preis: 50,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ralf Hauser, LL.M.


Guten Tag,
ich war die bis zum Jahr 2015 zwöf Jahre als Betriebswirtschaftlicher Leiter eines Pharmaunternehmen tätig. Ende 2014 hatte ich einem Burnout dem ich durch Einnahme von Amphetaminen und anderen Stoffen probierte gegenzuwirken bis es zuviel wurde und ich in der ersten Rehabilitationsklinik gelandet bin.
Danach wollte man mich in der Firma loswerden, auf mobbing-weise hinterlistig, was ich dann wieder probierte mit Mitteln zu ertragen und dann wieder aus der Firma austrat. mit unterbrechung von einem monat in dem ich wieder probierte zu arbeiten war ich Insgesamt 19 Monate krank geschrieben.
Im Februar 2017 war es genug und ich habe einem Aufhebungsvertarg zugestimmt. und bin im Anschluss gleich wieder in eine Rehabilitationsklinik gegangen. Im Anschluss auf neuer Arbeitssuche wurde mit bewusst daß mich einfach diese Tätigkeit krank macht undn ich höchstwahrscheinlich auch in einer anderen Firma nicht mehr leisten kann was gefordert ist.
Da Sucht als chronischre Krankheit gilt und ich eine Berufsunfähigkeitsversicherung bei der HuK-Coburg habe, wüsste ich gerne ob Suchtkrankheit auch ein Versicherungsfall sein kann.
Leider kann ich in der Police von HuK nichts darüber finden. Gibt es für so einen Fall gesetziche regeln, oder Rechtssprechung, oder sogar Fälle wie HuK mit einem ähnlichen Fall vorgegangen ist? Ich kann mir nicht vorstellen der erste zu sein der nach Burnout und Sucht nicht zurück in seinen Beruf kann. Falls es besondere Anforderungen gibt um im solch einem Fall auf die Versicherungsleistung hat wüsste ich diese natürlich gerne.
Wenn Sie realistische Möglichkeiten sehen dass Ein Antrag bei der Versicherung positiv ausgehen könnte, können Sie mir gerne ein Kostenangebot machen um mich bis zum Antrag zui unterstützen bezüglich benötigter Dokumentation um den Antrag so "wasserdicht" wie nöglich einzureichen.
Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Generell hängt es von Ihrem Versicherungsvertrag ab, ob Burn Out oder eine Suchterkrankung zu Leistungen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung führen können.

Bei den meisten Versicherungsverträgen sind Burn Out und auch Suchterkrankungen versichert, so dass eine Versicherungsleistung in Betracht kommt.
Als Krankheit i.S. der Berufsunfähigkeitsversicherung gilt jeder körperliche und geistige Zustand, der vom normalen Zustand so stark abweicht, dass er zu einer Berufsunfähigkeit führt.

Die Auszahlung der Berufsunfähigkeitsrente erfolgt, sobald ein BU-Grad von mindestens 50 Prozent diagnostiziert wird und der Versicherte mindestens 6 Monate berufunfähig sein wird.

Sowohl das Burn Out als auch die Suchterkrankung dürfen vor Abschluß der Versicherung nicht vorhanden gewesen sein.

Liegen die o.g. Voraussetzungen vor können Sie sowohl wegen des Burn Out als auch wegen der hierdurch bedingten Suchterkrankung Leistungen wegen Berufsunfähigkeit aus Ihrer Vereicherung in Anspruch nehmen.

Gerne bin ich Ihnen auch bei der Durchsetzung behilflich.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Hauser, LL.M.
Rechtsanwalt
LL.M. für Versicherungsrecht


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FRAGESTELLER 29.11.2017 4,8/5,0
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