Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Berufsunfähigkeitsversicherung, Leistungsfall

02.09.2016 14:38 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Ich habe im Februar dieses Jahres einen Antrag auf Berufsunfähigkeit bei meiner Versicherung ( Keine gesetzliche Versicherung sonder eine Private Versicherung) gestellt und einen Antrag ausgefüllt. Unter anderem musste ich mein Einkommen für die Jahre 2012, 2013, 2014 nachweisen, in dem ich für die Jahre jeweils den Steuerbescheid hingeschickt habe. Jetzt möchte die Versicherung zusätzlich für das Jahr 2014 einen Gewinn- und Verlustrechnung haben..
Kann die Versicherung das Verlangen?
Gibt es hier eventuell Gerichtsurteile?
Vielen Dank und freundliche Grüße

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie sind grundsätzlich verpflichtet, der Versicherung alle Auskünfte zu erteilen, die zur Feststellung des Versicherungsfalls und zur Bestimmung der Leistungshöhe notwendig sind. Im Rahmen dieser Pflicht sind auch Belege vorzulegen, wenn der Versicherer dies verlangt. Dies gilt auch für die Höhe des Einkommens. Beachtet werden muss allerdings, dass die genannten Pflichten nur dann und nur soweit bestehen, wie die verlangten Informationen bzw. Belege erforderlich sind, um eine Entscheidung über die Leistungspflicht zu treffen. Dass dies in Ihrem Falle der Fall ist, ist nicht zwingend, aber recht wahrscheinlich. Denkbar ist zum Beispiel, dass die Möglichkeiten einer Umorganisation Ihres Betriebes in betriebswirtschaftlicher und/oder tatsächlicher Hinsicht geprüft werden sollen. Vermutlich beschränkt sich die Forderung deshalb auf den Zeitraum 2014, da dieser für die Frage der Umorganisation erheblich ist.

Solange Sie dieser Pflicht nicht nachkommen, haben Sie keinen Leistungsanspruch. Sie sollten die Einreichung der Unterlagen daher nur dann weiterhin ablehnen, wenn Sie gewichtige Gründe hierfür haben.

In diesem Fall sollten Sie sich von der Versicherung darlegen lassen, weshalb sie die angeforderten Unterlagen benötigt bzw. welche über die Steuerbescheide hinausgehenden Informationen aus diesen gewonnen werden sollen. Insofern keine nachvollziehbare Begründung erfolgt, können Sie sich auf die mangelnde Erforderlichkeit berufen. Weiterhin können Sie die Einreichung zB dann verweigern, wenn die Beschaffung unzumutbar ist.

Sollten Sie weiteren Beratungsbedarf in der Angelegenheit haben, stehe ich Ihnen gerne zur weiteren Vertretung zur Verfügung. Das hier gezahlte Honorar würde auf die weiteren anfallenden Gebühren angerechnet werden. Kontaktieren Sie mich einfach unter der angegebenen E-Mail-Adresse. Diese finden Sie auf meinem Profil, das Sie durch einen Klick auf meinen Namen erreichen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 67925 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Vielen Dank, es war sehr präzise und sehr hilfreich! ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Die Antwort war, wie ich sie leider erwartet habe. Leider konnte sie keine Änderung zu meinem Problem bringen, das ist aber ein Problem der Gesetzegebung. Auch hier könnte man den Verbraucher / Privatmann besser schützen bzw. ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Sie haben mir sehr geholfen :) Ich werde mich im weiteren Vorgehen auf jeden Fall um mein Fingerspitzengefühl bemühen. MfG ...
FRAGESTELLER