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Beruflicher Wohnungswechsel von Erkrath (NRW) nach München(Bayern)

25.08.2015 21:43 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Zweitwohnsitznahme kann auch der Ort der Erwerbstätigkeit sein, wenn an diesem Ort über das Jahr betrachtet diese Wohnung vorwiegend zeitlich genutzt wird

Ich bin seit Juli d.J. beruflich in München, habe dort eine Einzimmerwohnung und fahre fast jedes Wochenende zu meinem Lebenspartner in unsere Hauptwohnung nach Erkrath(NRW).
Mein Hauptwohnsitz ist und bleibt Erkrath. Trotz Anmeldung beim Einwohnermeldeamt in München und diverser schriftlicher Erklärungen meinerseits, bestehen die Meldebehörden darauf, dass ich München als meinen Erstwohnsitz zu melden habe. Muss ich eine Zweitwohnsitzsteuererklärung für München abgeben oder was muss ich tun damit die Meldebehörden endlich Ruhe geben und München als Zweitwohnsitz bzw. als Nebenwohnung anerkennen?
25.08.2015 | 22:42

Antwort

von


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70372 Stuttgart
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ihre Aussage "Mein Hauptwohnsitz ist und bleibt Erkrath" ist aus Ihrer Sicht verständlicherweise schon richtig, aber nach dem bay. (und denjenigen anderer Bundesländer) Meldegesetz gilt:

"Art. 15
Mehrere Wohnungen

(1) Hat ein Einwohner mehrere Wohnungen im Inland, so ist eine dieser Wohnungen seine Hauptwohnung.

(2) 1 Hauptwohnung ist die vorwiegend benutzte Wohnung des Einwohners. 2 Hauptwohnung eines verheirateten oder eine Lebenspartnerschaft führenden Einwohners, der nicht dauernd getrennt von seiner Familie oder seinem Lebenspartner lebt, ist die benutzte Wohnung der Familie oder der Lebenspartner [...]
In Zweifelsfällen ist die vorwiegend benutzte Wohnung dort, wo der Schwerpunkt der Lebensbeziehungen des Einwohners liegt."

Hier gilt nach dem Vollzugsgesetz des Meldegesetzes (VollzBekMeldeG) Bayern jedoch zu Ihrem Nachteil tatsächlich folgendes:

"16.2.2: Haben ledige (verwitwete, geschiedene oder dauernd getrennt lebende) Einwohner neben ihrer Wohnung, von der aus sie einer Erwerbstätigkeit oder Ausbildung nachgehen, eine weitere Wohnung, in die sie an den Wochenenden oder an sonstigen arbeitsfreien Tagen zurückkehren, so ist darauf abzustellen, welche Wohnung vorwiegend benutzt wird. Hierbei ist das Kalenderjahr maßgebend.
Legt z. B ein Student der Meldebehörde plausibel dar, dass er sich zeitlich überwiegend in der Wohnung seiner Eltern aufhält, ist diese seine Hauptwohnung. Bei der Plausibilitätsprüfung haben die Entfernung zwischen beiden Wohnungen und die Häufigkeit der Heimfahrten wesentliche Bedeutung."

Deshalb kann es durchaus sein, dass Sie in München Ihren Hauptwohnsitz haben, wo Sie also arbeiten.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

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