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Berücksichtigung der Lohnfortzahlung bei der Berechnung des ALG I

02.09.2010 10:52 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Gabriele Haeske


Sehr geehrte Damen und Herren,

Vor einer längeren Krankheit war ich 6 Wochen in der Kur und habe Lohnfortzahlung bekommen. Diese wurde nicht bei der Berechnung des ALG I berücksichtigt, der Bemessungszeitraum endete mit dem letzten Arbeitstag vor der Kur. Ist es richtig?

Danke

Sehr geehrte Fragestellerin,

bei einer Entgeltfortzahlung wegen Arbeitsunfähigkeit besteht das versicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnis fort. Grunsätzlich ist daher auch eine Entgeltfortzahlung bei der Ermittlung des ALG-Anspruchs mit zu berücksichtigen.

Den Bemessungszeitraum bilden aber nur die Entgeltabrechnungszeiträume, die 1.) vollständig im Bemessungsrahmen liegen und 2.) beim
Ausscheiden des Arbeitslosen aus dem jeweiligen Beschäftigungsverhältnis auch abgerechnet waren (§ 130 SGB III). Ist eine der beiden Voraussetzungen hinsichtlich der Entgeltfortzahlung nicht erfüllt, wäre diese nicht mit zu berücksichtigen.

Der Bemessungsrahmen umfasst i.d.R. nur ein Jahr vor der Entstehung des ALG-Anspruchs.
Ausnahmsweise kann er nach § 130 Abs. 3 SGB 3 aber auf zwei Jahre erweitert werden. Z.B. wenn das Bemessungsentgelt im erweiterten Bemessungsrahmen wesentlich höher liegen würde und der Arbeitslose die Erweiterung des Bemessungsrahmens verlangt und die zur Bemessung erforderlichen Unterlagen vorlegt.

Ich hoffe, dies hilft Ihnen als erste rechtliche Orientierung in Ihrer Angelegenheit weiter.
Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfrage-Funktion.
Soweit ansonsten aus dem Bereich frag-einen-anwalt.de heraus eine Kontaktaufnahme an mich gewünscht ist, bitte ich auch zunächst ausschließlich um Kontakt per E-Mail. Meine E-Mail-Adresse finden Sie unten in der Signatur.

Mit freundlichen Grüßen
Gabriele Haeske
Rechtsanwältin

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