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Berliner Testament - Wer soll oder muss im Grundbuch stehen?


20.03.2006 05:19 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Ist es im Erbfall eigentlich unerheblich, auf welchen Namen das Grundeigentum eingetragen ist, wenn wir im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft leben oder sollten besser beide Ehepartner im Grundbuch stehen? Wir haben 1990 ein gemeinschaftliches Berliner Testament errichten lassen.

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Guten Morgen,

auch in der Zugewinngemeinschaft bleibt jeder Ehegatte Alleineigentümer seines bisherigen oder in der Ehe neu erworbenen Eigentums. Wer im Grundbuch steht, ist damit auch alleiniger Eigentümer des Grundstückes, der andere Ehegatte erwirbt nicht automatisch Miteigentum.

Dementsprechend ist auch nur der Ehegatte, der Eigentümer ist, Erblasser hinsichtlich des Grundstückes. Dies ist beim Berliner Testament zunächst nicht dramatisch, da ja der andere Ehegatte Erbe wird. Es kann aber in zwei Konstellationen Auswirkungen haben:

a)
Sofern Pflichtteilsberechtigte (also Abkömmlinge ) vorhanden sind, werden diese durch die Erbfolge auf den Ehegatten zunächst von der Erbfolge ausgeschlossen. Für den Fall, daß der Grundstückseigentümer zunächst verstirbt, wären bei etwaigen Pflichtteilsansprüche auch die Grundstückswerte zu berücksichtigen.

b)
Zweitens kann der zweite Ehegatte für den Fall, daß der Grundstückseigentümer wiederum zunächst verstirbt, bei einem hohen Grundstückswert mit Erbschaftssteuern belastet werden. Dies ist eine Frage des Wertes des Grundstückes.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weitergeholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Rechtsanwalt und auch Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax 04941 60 53 48
e-mail: info@fachanwalt-aurich.de
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