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Berliner Testament - Pflichtteil

02.01.2011 18:10 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Sehr geehrte Damen und Herren,
hier meine Frage:

Bei einem Ehepaar liegt ein Berliner Testament vor,worin sich die Ehepartner gegenseitig zum Vorerben einsetzen.
Nacherbe ist das einzige Kind.
Kann das Kind beim Tode des ersten Ehepartners bereits den Pflichtteil beanspruchen?
Ist hier etwas zu beachten?
Hat dies Konsequenzen für die weitere Erbfolge?
Mit freundlichen Grüßen
XXX
02.01.2011 | 18:21

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

der Vorerbe ist grundsätzlich berechtigt, über die zur Erbschaft gehörenden Gegenstände zu verfügen. Ohne die Zustimmung des Nacherben darf er allerdings Grundstücke (und Schiffe) nicht veräußern oder belasten. Außerdem darf er Nachlassgegenstände nicht verschenken oder verschleudern (§§ 2113 ff. BGB).


Zum Pflichtteilsanspruch:

Einen Pflichtteilsanspruch hat nur, wer durch Verfügung von Todes wegen von der Erbfolge ausgeschlossen ist oder das Erbe ausgeschlagen hat. Da auch der Nacherbe "echter" Erbe ist, ist er somit nicht pflichtteilsrechtsberechtigt.

Nach § 2109 BGB ist die Nacherbschaft jedoch nach dem ablaub von 30 Jahren unwirksam mit der Folge, dass die Beschränkungen für den Vorerben entfallen.

Wenn diese Frist nicht überschritten wird, hat dies keine Konsequenzen für den Nacherben und die Erbmasse, da der Vorerbe an den o.g. Verpflichtungen gebunden ist.

Der Nacherbe kann schließlich auch gem. § 2121 BGB vom Vorerben zu beliebiger Zeit - jedoch nur einmal (BGH, NJW 1995, 456) - auf Kosten des Nachlasses die Erstellung eines Bestandsverzeichnisses der Erbschaftsgegenstände verlangen.


ANTWORT VON

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