Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Berliner Testament, Pflichtteilsanspruch

| 15.01.2009 11:26 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Der Erblasser (A) ist im November verstorben. Er war in zweiter Ehe verheiratet. Zum Kind (B) aus erster Ehe (das Einzige) bestand nur sporadischer Kontakt. Vom Tod des Vaters erfuhr B nur aus der Zeitung.
Nun erhielt B ein Schreiben vom Amtsgericht, indem es über den Antrag auf Erteilung eines Erbscheines durch die Stiefmutter (C) unterrichtet wurde. Anhängend war ein handschriftliches Testament, in dem sich A & C gegenseitig als Alleinerben einsetzen (Berliner Testament) und im Sterbefall des Alleinerben ein Patenkind als Nacherben einsetzen.
Nun hat B zwei Wochen Zeit Einwände gegen den Antrag zu erheben, tut B dies nicht, gilt der Erbschein als erteilt.

Nun meine Frage: Wenn B keinen Einspruch erhebt, erlischt dann auch sein Plichtteilsanspruch? Oder hat er trotzdem drei Jahre Zeit diesen an C zu stellen?

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

unter Zugrundelegung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und in Ansehung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt:

Zunächst ist davon auszugehen, dass es sich bei dem Schreiben des Amtsgerichtes um die Anhörung im Rahmen des § 2360 BGB handelt.

Im Rahmen dieses Verfahrens hat B die Möglichkeit eigene Anträge, Einwendungen, Tatsachen und Beweismittel gegen die Erteilung des Erbscheins an C als Alleinerbin auf Grund des Testaments vorzubringen. Sofern B das Testament für angreifbar halten, sollte er/sie dies bereits zu diesem Zeitpunkt vortragen.

Der Anspruch des B auf den Pflichtteil geht durch ein Unterlassen eines solchen Vorbringens nicht verloren.

---
Abschließend erlaube ich mir, Sie auf Folgendes hinzuweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick gegeben zu haben und stehe Ihnen gerne weiterführend, insbesondere im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion, zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Kristin Pietrzyk
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 15.01.2009 | 12:53

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

FRAGESTELLER 15.01.2009 4,4/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 70521 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Vielen Dank für die schnelle und sehr kompetente Hilfe. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Der Anwalt hat meine Fragen sehr gut verständlich und ausführlich beantwortet und war sehr freundlich. Ich kann den Anwalt weiterempfehlen und werde mir überlegen, ob ich ihn für den noch zu bearbeitenden Rest dieser Klage engagiere, ... ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Kurz, verständlich und zügig ...
FRAGESTELLER