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Berliner Testament, Erbfolge

| 02.04.2010 17:40 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Wir beabsichtigen, ein "Berliner Testament" aufzusetzen.
Es gibt eine uneheliche Tochter.
Ist diese Tochter alleine berechtigt, Schlusserbe zu werden, oder können auch Geschwister als Schlusserben eingesetzt werden?
Wenn ja, wie hoch wären die jeweiligen Pflichtteile?

Sehr geehrter Fragesteller:

gerne beantworte ich Ihre Frage ich auf Grund des dargelegten Sachverhalts wie folgt:

Schlusserbe kann jede beliebige Person sein, es muss sich keineswegs nicht um einen Nachkommen handeln.

Werden andere Personen als Erben eingesetzt, haben die Abkömmlinge einen Pflichtteilsanspruch in Höhe der Hälfte des gesetzlichen Anspruchs.

Die jeweiligen Pflichtteile können so nicht in Zahlen ausgedrückt werden, da sie abhängig sind von der Anzahl der Geschwister.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage geben und Ihre Fragen zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben.

Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 02.04.2010 | 23:14

Sehr geehrter Herr Zürn,
danke für Ihre schnelle Antwort.
Zu den Pflichtteilen können Sie vielleicht anhand folgender Informationen konkreter werden.
Sagen Sir mir bitte kurz, wie hoch der gesetzliche Anteil des Abkömmlings ist (in Prozent).
Wir haben insgesamt 4 Geschwister.

Zunächst jedoch wünsche ich frohe Ostertage.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.04.2010 | 12:04


Sehr geehrte(r) Fragesteller(in):

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage auf Grund des dargelegten Sachverhalts wie folgt:

Unter der Voraussetzung, dass die uneheliche Tochter nur von einem der Eheleute (Ihnen oder Ihrer Ehefrau) stammt, gibt es 2 Möglichkeiten:

1.
Die Tochter ist direkter Abkömmling (= Erbe 1. Ordnung) und schliesst damit etwaige Erben der 2. Ordnung (Ihre Geschwister) – vom gesetzlichen Erbe – dann aus, wenn der Letztversterbende ihr Vater/Mutter war.
Der Pflichtteil beträgt 50%.


2.
Andernfalls natürlich nicht, weil dann die Tochter kein Abkömmling ist. Dann wären die Geschwister die gesetzlichen Erben. Bei 4 Geschwistern wäre jeder Anteil 25%, der Pflichteilsanspruch also 12,5%.


Allerdings muss ich Sie darauf hinweisen, dass es beim Berliner Testament mehrere Möglichkeiten gibt, je nach Vorstellung daher Varianten notwendig sind.

Einzelheiten können auf diesem Forum so nicht geklärt werden.

Gerne stehe ich Ihnen dazu zur Verfügung, wobei die von Ihnen hier gezahlte Erstberatungsgebühr angerechnet wird.

Abschließend hoffe ich, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben und würde mich über eine positive Bewertung freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 05.04.2010 | 20:06

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