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Berichtigung des Geburtsdatums


| 24.12.2005 23:50 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich, türkischer Staatsangehöriger, lebe seit ca. 30 Jahren in Deutschland und arbeite seit über zwanzig Jahren bei einem Großunternehmen. Vor einigen Jahren stellte sich heraus, dass das in meinem Personalausweis eiongetragene Geburtsjahr nicht richtig ist. Bei meiner Geburt muss bei der gemeinsam durchgeführten Eintragung mit meinem 3 Jahre nach mir geborenen Bruder versehentlich vom Standesbeamten auch bei mir das Geburtsjahr meines jüngeren Bruders eingetragen worden sein.

Ich habe diese fehlerhafte Eintragung in der Türkei offziell berichtigen lassen. Die Berichtigung des Geburtsjahrgangs wurde inzwischen auch hier in den Deutschland bei allen Behörden, insbesondere bei Finanzamt und Rentenkasse anerkannt und entsprechend durchgeführt. Mein Arbeitgeber weigert sich jedoch, das Geburtsdatum in der Personalakte zu berichtigen. Er sagt, dass für ihn das bei der Einstellung genannte Geburtsdatum für ihn maßgeblich sei. Er werde definitiv keine Berichtigung durchführen. Weiter führt der Arbeitgeber aus, dass ich dann bei einer Berichtigung des Geburtsjahrgangs auch möglicherweise Altersteilzeit beanspruchen könne, wobei er mir zwiwschen den Zeilen unterstellt, dass ich die Berichtigung des Geburtsdatums nur deshalb durchgeführt haben soll, um in den Genuss von Altersteilzeit o.ä. zu kommen.
Muss der Arbeitgeber das sowohl von den türkischen als auch von den deutschen Behörden anerkannte Geburtsdatum dem Arbeitsverhältnis zugrunde legen oder nicht? Selbst die Lohnsteuerkarte wird mit dem berichtigten Geburtsdatum ausgestellt. Obwohl auch beispielsweise eine neue Rentenversicherungsnummer nach dem berichtigten Geburtsdatum vergeben worden ist, führt der Arbeitgeber weiterhin stur die frühere Rentenversicherungsnummer in den Lohnabrechnungen auf, obwohl diese nicht mehr die richtige Nummer ist und dem entsprechend auch bei der Rentenversicherung nicht mehr geführt wird.

Vielen Dank!

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Selbstverständlich hat der Arbeitgeber ihr tatsächliches Geburtsdatum zu beachten, wenn es darauf ankommt. So kann er einen möglichen Anspruch auf Altersteilzeit nicht mit dem Hinweis auf Ihr Alter nach Aktenlage ablehnen, denn dazu kommt es allein auf Ihr tatsächliches Alter an.

Sollte es einmal zu einem Streit kommen, für dessen Ausgang Ihr Alter erheblich ist, wird selbstverständlich Ihr richtiges, nachweisbares Alter ausschlaggebend sein. Der Arbeitgeber kann sich dann auch nicht auf das in der Personalakte stehende Alter berufen. Sie haben ihm schließlich mitgeteilt, daß dieses Alter nicht korrekt ist. Vertrauensschutz wird ihm nicht zustehen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt




--
Rechtsanwalt A. Schwartmann
Gleueler Str. 249 D-50935 Köln
Tel: (0221) 355 9205 / Fax: (0221) 355 9206 / Mobil: (0170) 380 5395

www.andreas-schwartmann.de
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