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Berichtigung Erbschein kein Testament

22.05.2014 23:07 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


11:51

Korrektur Erbschein.

Mutter und Vater verheiratet, VAter verstorben kein Ehevertrag, kein Testament. Erbfolge nach gesetzt.
Zwei leibliche Kinden

Mutter und Vater hatte ihre Altersersparnisse alle auf eine Konto auf den Namen des Vaters.
100 tEuro

Nach Gesetzt bekommt sie daher 50% und jedes Kinde 25%

Diese Aufteilung und der Kontostand ist im Erbschein so vermerkt.

Meine Mutter ist somit Erbin ihres eigenen Vermögens.
Die Kinder sind sich einig, dass die Mutter eigentlich die Haelfte gehört.

Somit nur 50% des KOntostandes zur Erbmasse gehören, jedes Kind bekommt somit 12.5 %

Kann ein Erbschein unter Zustimmung aller Beteiligten entsprechend korregiert werden ?
D.h. Erbmasse ist nur noch 50 t€ und jedes Kind bekommt somit nur 6.25 k Euro ?

Zum einen entspricht alles so der Realität, zum anderen hat ein Kind auch Schulden. Die Frist zum Erbe Ausschlagen ist abgelaufen, der Erbschein wurde vor 2 Monaten erstellt.

Oder würde soetwas durch einen Vertrag einer Erbengemeinschaft geregelt werden ?

Gläubiger werden da sicher genau nachfragen.


23.05.2014 | 00:03

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte:

Eine Berichtigung des Erbscheins kommt nicht in Betracht, weil dieser ja die jeweiligen Erbquoten richtig ausweist.

Streitig ist nur, was zum Nachlass des verstorbenen Vaters gehört.

Wenn bei den Kindern insoweit Einigkeit besteht, kann im Zuge eines Erbauseinandersetzungsvertrages eine Regelung getroffen werden, bei der die Mutter eine Auszahlung von 75 % des Bankguthabens erhält.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.


Mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -


Rechtsanwalt Karlheinz Roth

Rückfrage vom Fragesteller 23.05.2014 | 09:46

Eine Berichtigung des Erbscheins kommt nicht in Betracht, weil dieser ja die jeweiligen Erbquoten richtig ausweist.

Das habe ich verstanden, keine Frage
Kann die Definition des Nachlasses korregiert werden? Ich verstehe Sie richtig, dass auch das nicht geht, da das Konto auf den Namen rein auf Namen des Toten lief. ?


Quote:
Wenn bei den Kindern insoweit Einigkeit besteht, kann im Zuge eines Erbauseinandersetzungsvertrages eine Regelung getroffen werden, bei der die Mutter eine Auszahlung von 75 % des Bankguthabens erhält.End quote


Ist dies ein freier Vertrag ? Es wäre zwar fair, wenn die Mutter ihr das selbst erarbeitete Geld auch selber zusteht. Kann da ein Gläubiger des Kindes widersprechen ?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 23.05.2014 | 11:51

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Die Miterben treten aufgrund der Gesamtrechtsnachfolge an die Stelle des verstorbenen Kontoinhabers. Im Falle des Ablebens des Kontoinhabers fällt der gesamte Anteil der Gläubigerschaft gegen die Bank in den Nachlass des Kontoinhabers.

Ja, hier handelt es sich dann vor dem Hintergrund der Vertragsfreiheit um die Vereinbarung eines schuldrechtlichen Vertrages.
Ein Widerspruchsrecht eines Gläubigers eines der Miterben besteht hier nicht. Der Gläubiger könnte bei Vorliegen eines Vollstreckungstitels in den Anteil des jeweiligen Miterben vollstrecken.


Mit freundlichen Grüßen
RA K. Roth

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