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Bereitschaftszeit/ Arbeitszeit


30.06.2007 17:24 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling



in einem Wohnheim für Behinderte arbeite ich als Nachtwache ca. 15 Nächte im Monat. Wochenenden und Feiertags. Arbeitszeit in der Woche von 21:45 - 7:30 - die werden mit 3,4 Stunden berechnet und am Wochenende arbeite ich von 21.45 - 9:00 Uhr die 2 Tage werden mit 5,5 Stunden berechnet. Das alles passiert auf 400 Euro Basis. Im Schnitt arbeite ich 78 Stunden im Monat und muss mir dann noch sagen lassen, das ich Minusstunden habe. Das geht wohl garnicht. Welche Empfehlung haben sie für mich.

mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Sie müssen die von Ihnen geleisteten Stunden vollständig bezahlt bekommen, soweit Sie zur Ableistung der Stunden von Ihrem Arbeitgeber beauftragt wurden. Allenfalls eine angemessene Pause (30-60 Minuten) kann Ihnen zum Abzug gebracht werden.

In Ihrem Fall ist die Zeit auch dann zu vergüten, wenn es sich nur um eine sogen. Bereitschaft handelt, da Sie die Zeit in dem Heim verbringen und somit keine Möglichkeit zur freien Gestaltung der Zeit haben (sh. dazu Arbeitsgericht Frankfurt/M vom 21.1.2004, Az.: 9 Ca 4642/02). Danach sind Bereitschaftszeiten wie Arbeitszeiten zu vergüten sind.

Ich empfehle Ihnen die Bezahlung der nicht vergüteten Stunden schriftlich nachzufordern um evtl. tarifvertragliche oder arbeitsvertragliche Ausschlussfristen einzuhalten. Es ist dabei unbeachtlich, ob Sie auf 400,00 € Basis arbeiten. Sollten sich höhere Belastungen für den Arbeitgeber auf Grund von Sozialabgaben ergeben durch die Komplettvergütung, so sind diese von ihm zutragen.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats.

Mit vorzüglicher Hochachtung
Simone Sperling
Rechtsanwältin
Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel.: 0351/2 69 93 94
Fax: 0351/2 69 93 95
e-mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de

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