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Berechnung von nachehelichem Unterhalt


04.10.2006 12:54 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Fakten:
Ich, der Ehemann, zahle meiner Frau derzeit Trennungsunterhalt.
Das anrechenbare Einkommen ergibt sich aus der Summe meiner Einkommen minus der Verbindlichkeiten eines Kredites für unser Eigenheim. Im Zuge des Zugewinnausgleiches möchte ich meiner Frau ihre Hälfte der Immobilie auszahlen. Ich zahle dann die Raten allein. Kindesunterhalt fällt nicht an. Meine Frau geht arbeiten. Sie wohnt jetzt in einer eigenen Wohnung.

Frage:
Wie wird dann nach der Scheidung, mein annrechenbares Einkommen berechnet? Werden dann auch noch die Verbindlichkeiten für das Haus von meinem Einkommen abgezogen um das anrechenbare Einkommen zu berechnen? Was kann ich noch von meinem Einkommen abziehen, um den nachehelichen Unterhalt erträglich zu halten?
04.10.2006 | 13:09

Antwort

von


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30938 Burgwedel
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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

herzlichen Dank für Ihre Online-Anfrage. Ich hoffe, zu einer schnellen Klärung Ihres Falles beitragen zu können. Zur Lösung:

Zunächst dürfen Sie alle eheprägende Verbindlichkeiten (z. B. Konsumkredite etc.) abziehen sowie einen angemessenen Anteil berufsbedingter Aufwendungen, ggf. Fahrtkosten. Allerdings wäre auch Ihr Wohnvorteil anzusetzen. Eine abschließende Aufzählung ist hier nicht möglich und würde ersichtlich den Rahmen sprengen. Dazu müsste eine vollständige Unterhaltsberatung beim Kollegen Ihres Vertrauens erfolgen. Gerne stehe ich dafür zur Verfügung. Soweit beim Zugewinn bereits berücksichtigt, dürfen Lasten für das Eigenheim nicht mehr beim Unterhalt abgezogen werden (Doppelverwertungsverbot).

Für Rückfragen stehe ich natürlich im Rahmen der kostenlosen Nachfragemöglichkeit gerne zur Verfügung. Ist eine weitere, dringend zu empfehlende Vertretung gewünscht, kontaktieren Sie mich einfach über die untenstehende E-Mail!


Mit freundlichen Grüßen
RA Hellmann


Burgwedel 2006
mailabc@anwaltskanzlei-hellmann.de (entferne abc)


Die vorstehende summarische Lösung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Außerdem wird, wie die Plattform-Bedingungen es vorsehen, nur ein erster Überblick geboten. Außerdem ist der Umfang der Antwort auch abhängig von der Höhe des gebotenen Honorars. Daher kann diese Beratung das umfassende, verbindliche und abschließende Beratungsgespräch durch den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens keineswegs ersetzen. Bitte beachten Sie dies!


Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

Nachfrage vom Fragesteller 05.10.2006 | 10:32

Sehr geehrter Herr Hellmann,
für mich ist die Art der Berechnung des nachehelichen Unterhaltes dahingehend wichtig, um zu überlegen, ob ich mir die hältige Auszahlung des Hausanteiles meiner Frau überhaupt leisten kann. Im Zugewinnausgleich wird wohl das Haus z.B. mit
300.000,-€ Verkaufswert beziffert. Die Kredite belaufen sich auf 180.000,-€. Der momentane Wert des Hauses beträgt somit 120.000,-€. Wenn ich meiner Frau daher 60.000,-€ für ihre Hälfte auszahle, ist dann die Kreditbelastung im Zugewinn schon berücksichtigt oder kann ich sie noch bei der Unterhaltsberechnung vorab von meinen Einkünften abziehen?

Mit freundlichen Grüßen

Ehemann

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.10.2006 | 11:02

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für Ihre Nachfrage. Die Belastung ist dann berücksichtigt und kann ohne Verstoß gegen das Doppelverwertungsverbot nicht noch einmal berücksichtigt werden. Ich rate dringend, eine Folgevereinbarung bei einem Kollegen Ihres Vertrauens abzuschließen.

Hochachtungsvoll

ANTWORT VON

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